2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das globale wirtschaftliche Geschehen im Jahr 2015 war geprägt von dem unerwartet schwachen Wachstum des Welthandels.

Mit einem Zuwachs von 2 Prozent lag es nach Schätzungen der OECD deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt der Jahre 2003 – 2012 mit 5,6 Prozent.

Es gab in den letzten fünf Jahrzehnten lediglich fünf weitere Jahre mit Wachstumsraten des Welthandels um die 2 Prozent.

Dieser schwachen Vorgabe folgend wuchs das globale Bruttoinlandsprodukt mit 2,9 Prozent geringer als im Vorjahr mit 3,3 Prozent.

Auch im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt der Jahre 1995 bis 2007 – also vor der Krise – wuchs die Weltwirtschaft mit gut einem Prozentpunkt geringer.

Als Ursache führt die OECD die schwache wirtschaftliche Entwicklung in den Schwellenländern an.

Der Euroraum profitierte in 2015 von der anhaltend lockeren Geldpolitik, der nahezu neutralen Fiskalpolitik und den niedrigeren Ölpreisen.

Die stärker wachsende Inlandsnachfrage wurde von den privaten Konsumenten getragen.

Der Zuwachs der Investitionen setzte sich im vierten Jahr in Folge fort und erreichte mit 2,1 Prozent den höchsten Wert seit dem Beginn der Krise im Jahr 2007.

Dank robuster Inlandsnachfrage wurde das Wachstum in Deutschland von der Schwäche des weltwirtschaftlichen Umfeldes kaum belastet.

Die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt wirkte hier zusammen mit dem günstigen geldpolitischen Umfeld stützend.

PreussenElektra GmbH (vormals: E.ON Kernkraft GmbH)

Hannover

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht 2015

E.ON ist für 5 Atomkraftwerke verantwortlich, deren Betriebserlaubnis 2011 erloschen ist.

“neue Konzernstrategie zugestimmt. Dieser Strategie liegt die Einschätzung zugrunde, dass sich im Laufe der letzten Jahre zwei Energiewelten entwickelt haben: eine klassische und eine neue.

Beide sind nicht unabhängig voneinander, sondern sie bedingen sich, stellen aber gänzlich unterschiedliche Anforderungen an Energieunternehmen.

In der neuen Energiewelt kommt es auf Kundenorientierung, leistungsfähige und zunehmend intelligente Netze, erneuerbare und dezentrale Stromerzeugung sowie technische Innovationen an.

In der klassischen Energiewelt hingegen ist vor allem Know-how und Kosteneffizienz in der Großstromerzeugung mit konventionellen Kraftwerken und im globalen Handel mit Energie gefragt.”

Na dann ist ja alles gut 😀

“Unsere Art zu Leben ist nicht zukunftsfähig” (Alois Glück)

“Höher, schneller, weiter führt uns nicht raus”

“Eh immer weniger reales Wachstum”

“Wirtschafts- und Lebensweisen entwickeln welche dauerhaft tragfähig sind.”

“Kurzfristigkeit im Denken nach wie vor das Schlüsselproblem”

“Die nach uns werden eine anstrengendere Wegstrecke gehen… aber keine die katastrophal ist.”

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