Nur zur Info: In Brasilien sterben die Menschen in den Krankenhausgängen… weil Sie nicht rechtzeitig behandelt werden.

Wollen wir das auch für Deutschland? Ein Land – in dem es wenigstens für die meisten ein noch bezahlbare staatliches Gesundheitssystem gibt?

Wie lange noch “weiter so”? Frau Merkel? Herr Schäuble? Und alle anderen Beteiligten.

Gratulation! Die Arbeitsbedingungen in der BRD sind beschissener als jemals zuvor.

Auch bei der Post wie diese Doku eindrucksvoll belegt. “Post am Limit” werden Postboten mit voller Absicht der Chefetage ÜBERLASTET.

Es ist nur eine Frage der Zeit – wann die ersten spielenden Kinder auf Deutschlands Straßen von rasenden DHL Postboten ÜBERFAHREN werden. Schneller höher tödlicher.

So ist dann das Ergebnis eines freien Marktes in der die Arbeitsqualität, Motivation und Arbeitsbedingungen laufend schlechter werden.

Frau Wagenknecht tituliert leider richtig in einem ihrer Newsletter: “Wir haben eine Krise der Demokratie, weil viele von der Politik gar nichts mehr erwarten.” (quelle)

… they just don’t care. who came up with those SHITTY SHITTY rules of the monetary system?

… if you believe whatever banker say.

Wer sich für bessere Arbeitsbedingungen engagiert wird finanz wirtschaftlich gemoppt und mit Kündigung bedroht.

»Wir betrachten diesen Angriff auf unsere mutige Kollegin Charlotte als Angriff auf die gesamte Gewerkschaftsbewegung«, stellt Quetting klar. Denn offensichtlich gehe es der Klinikleitung – die die fehlende Zustimmung des Betriebsrats per Gerichtsbeschluss ersetzen lassen will – darum, eine unbequeme und engagierte Gewerkschafterin loszuwerden. Die Fachkrankenpflegerin in der Anästhesie setzt sich seit vielen Jahren für ihre Kolleginnen und Kollegen ein. Sie ist Mitglied der ver.di-Bundestarifkommission und der Tarifkommission Entlastung im Saarland. In dieser Funktion hat sie mit dafür gesorgt, dass Saarlands Klinikbeschäftigte eine hervorgehobene Rolle in der bundesweiten Bewegung für Entlastung spielen. Das Homburger Uniklinikum hatte im Frühjahr 2017 zunächst Verhandlungen mit ver.di geführt, an denen auch Charlotte Matheis beteiligt war. Doch statt die Probleme endlich anzugehen, spielte die Klinikleitung auf Zeit. Anfang Dezember brach ver.di die Verhandlungen ab. Über das weitere Vorgehen wollen die Gewerkschaftsmitglieder im Uniklinikum am 17. Januar 2018 auf einer Vollversammlung entscheiden. »Erst hat uns die Klinikleitung monatelang hingehalten, jetzt setzt sie mit dem Kündigungsbegehren gegen Charlotte vollends auf Eskalation«, kritisiert ver.di-Sekretär Quetting. »Das ist empörend und einer Einrichtung in Landesbesitz unwürdig.«

Charlotte Matheis sei dem Klinikmanagement offenbar ein Dorn im Auge – auch wegen ihres Einsatzes für die Durchsetzung von Mitbestimmungsrechten und Entlastung bei der Dienstplangestaltung. Die 61-Jährige ist per Beschluss des Personalrats dazu benannt, das Gremium in einer Einigungsstelle zu Arbeitszeiten zu vertreten. Hintergrund ist die Personalnot, die durch hunderte Überlastungsanzeigen dokumentiert wird. Die Beschäftigten des Uniklinikums schieben laut einer ver.di-Zählung zehntausende Überstunden vor sich her. »Charlotte streitet dafür, dass der Personalrat seine Mitbestimmungsrechte nutzt, um daran etwas zu ändern und Entlastung zu erreichen«, erläutert Quetting. »Sie macht sich für die Einhaltung der Gesetze und die Gesundheit ihrer Kolleginnen und Kollegen stark. Dafür gebührt ihr Dank und Unterstützung – und in dieser Auseinandersetzung mit dem Arbeitgeber jede erdenkliche Solidarität.«

Aktionshinweis: Schreibt E-Mails an den kaufmännischen Direktor Ulrich Kerle (ulrich.kerle@uks.eu) und zeigt ihm euren Unmut, und erklärt dem Personalrat (helene.rauber@uks.eu) sowie Charlotte (cmath@web.de) eure Solidarität.

Hungerstreik polnischer Ärzte weitet sich auf ganzes Land aus

“Assistenzarzt arbeitet rund 300 Stunden monatlich und bekomme dafür als Nettogehalt 2.183 Zloty – umgerechnet 510 Euro”

https://www.mdr.de/heute-im-osten/assistenzarzt-hungerstreik-polen-100.html

Seit über einer Woche waren 20 polnische Ärzte im Hungerstreik. Damit forderten sie zusätzliches Geld für das marode Gesundheitswesen. Premierministerin Szydło verspricht nun Milliardenhilfen.

Nach Dienstschicht gestorben

Auslöser des Hungerstreiks ist auch der Tod einer Warschauer Ärztin. Die 39-Jährige war Mitte September nach ihrem Dienst kollabiert und verstorben. Sie ist bereits die vierte polnische Medizinerin, die in diesem Jahr während oder kurz nach einer Dienstschicht gestorben ist.

Polnische Assistenzärzte erhalten derzeit monatlich 2.200 Zloty in ersten Praxisjahren nach dem Studium. Umgerechnet sind das etwa 515 Euro. In Warschau, wo bereits eine durchschnittliche Einzimmerwohnung über 300 Euro Miete kostet, bleibt den Nachwuchsärzten damit kaum etwas zum Leben.

https://www.mdr.de/heute-im-osten/polnische-aerzte-im-hungerstreik-100.html

Auch sind Ärzte nach 12.5 Stunden Schichten durch den Schlafentzug besonders gefährdet auf dem Nachhauseweg hinter dem Lenkrad!

Junior doctors are so sleep deprived that more than half have suffered a road accident or near miss while driving home after work, according to new research.

A study in the journal Anaesthesia found that 1,229 of 2,155 trainee anaesthetists – 57 per cent – had been involved in a road incident, or had come close to having one, on the drive home.”

http://www.telegraph.co.uk/news/2017/07/06/junior-doctors-crashing-exhausting-hospital-night-shifts/

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  1. Gesundheitsystem am Limit – Bald brasilianische Verhältnisse in Deutschland? – UniKlinik vs Gewerkschaft – 10.000 Überstunden – Charlotte Matheis – Ärztin in Polen kollabiert https://gnusocial.de/url/4798890

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