DeathEconomy

Ist die Demokratie am Ende?

Die Wirtschaft liebt Monopole und Sklaven.

Mit beidem lässt sich herrlich Geld verdienen. (Ansprüche auf Geld generieren und aus Geld wieder Privilegien generieren – der im Kapitalismus klar definierte Sinn des Lebens.)

Demokratie ist “Der Wirtschaft” eher ein Dorn im Auge: “Taking the risk out of democracy” (Prof Dr. Rainer Mausfeld “Warum die Lämmer schweigen”).

Demokratie ist für die Wirtschaft und vermutlich speziell für die Finanz-Wirtschaft ein schwer kalkulierbares Risiko – deswegen wird stetig in dessen Abschaffung investiert – sei es via Lobbyisten oder gesponserten Thinktanks, gekauften Universitäten und Professoren samt gekauften Studien – die alle bescheinigen – dass das Leben für alle doch viel besser wäre wenn die Reichen noch reicher würden.

Versuchen jetzt auch die Medien die (Geld)Diktatur wieder Salon fähig zu machen?

Eine Frage vorab: Welche Demokratie erschießt ihren eigenen Präsidenten?

Staatsorgane wie der CIA waren maßgeblich an der Ermordung Kennedys beteiligt – das ist ein offenes Geheimnis.

Bismarck hat der Demokratie auch nie vertraut – aber zu viel Macht in den (falschen) Händen weniger können verheerende Folgen wie Tyrannei und Weltkriege nach sich ziehen.

Viel Freiheit bedeutet jedes Individuum muss:

  • Überleben
  • Verantwortung
  • Bewußtsein
  • Wissen
  • Nachdenken
  • selbst Motivation
  • Lieben?
  • Soziale Kompetenz

lernen – eine große Anforderungen an die Familie und das Bildungssystem.

Ohne Handbuch/Anleitunvs.aufzeigen tatsächlicher Möglichkeiten/gangbarere Wege kann für viele Freiheit zu Orientierungslosigkeit werden.

In dieser Orientierungslosigkeit wird der Ruf nach dem “starken Mann” (Trump, Putin, Erdogan) wieder laut – Er soll uns die Welt erklären und zu persönlichem Glück verhelfen.

Naja – wird vermutlich nicht funktionieren – aber egal – die menschliche Psychologie funktioniert halt so.

Viele Ostdeutsche DDR Bürger vermissen ihr staatlich geordnetes Leben mit sicherem Arbeitsplatz und Wohnraum.

Kapitalismus vs Kommunismus: es geht um nicht mehr oder weniger als das Überleben der Spezies Mensch auf diesem Planeten im Universum gut/besser zu organisieren.

Der enorme Reformstau und ständige Verschlimmbesserungen der Lobby-Geld korrumpierten Demokratien – zerstört Vertrauen, Verantwortung und sabotiert damit die Lebensqualität aller – riskieren aufgrund gefühlter Inkompetenz der Führung die Macht entrissen zu bekommen.

Ignoranz macht es möglich.

Finanz Diktatur – ahoi!

Es wird prophezeit dass viele falsche Propheten kommen werden.

Ich wäre vorsichtig mit den Dokus – man weiss nicht auf welche Wege diese entstanden sind und ob nicht ein Orwell dahinter steckt.

3Sat Text zur Sendung: “Sehnsucht nach Autorität”

Ist Autorität der beste Weg zum Erfolg?

Der Begriff Autorität steht für Einfluss, Würde, Ansehen und wird meist bei Personen in bestimmten Positionen angewendet.

Gibt es eine neue Sehnsucht nach mehr Autorität? Wieso ordnen wir uns unter? In der Gesellschaft, im Beruf, in der Familie?
“Autorität bedeutet freiwilliger Gehorsam. Menschen halten sich an Regeln, ohne dazu gezwungen zu werden”, so der Psychoanalytiker Paul Verhaeghe.

Dieser Gehorsam beruht auf einer ständig neu auszuhandelnden Balance zwischen demjenigen, der Autorität besitzt und demjenigen, der sich dieser Autorität unterordnet. Manche haben Autorität durch ihre Position, andere durch Persönlichkeit und Ansehen.

Wie sieht es im Berufsleben, in der Wirtschaft aus?
Die Wissenschaftsdoku analysiert Unternehmen, in denen Autorität unterschiedlich interpretiert wird. Welche Hierarchieformen taugen für welches Unternehmen? Wir besuchen den Outdoor-Hersteller Vaude am Bodensee mit flachen Hierarchien und das traditionelle Familienunternehmen Abt mit klarer steil-hierarchischer Struktur, einer Top-down-Führung von oben nach unten.

Hans-Jürgen Abt leitet seinen traditionellen auf Auto-Tuning spezialisierten Familienbetrieb alleine und verkörpert einen Führungsstil, den man fürsorglich-autoritär nennen könnte. Er sitzt im Unternehmen im größten Büro ganz oben, vom Schreibtisch aus hat er alles im Blick. Er sagt:

“Ich bin ein Mensch für klare Worte, ich möchte nicht immer wieder ins Detail gehen, weil das viel Zeit kostet – und sehr viel Energie. Dafür brauche ich natürlich gute Mitarbeiter, die meinen Stil verstehen. Autorität ist einfach – mit klaren Ansagen.”

Es scheint so, dass diese Art von Führungsstil ankommt. Die Mitarbeiter duzen sich und akzeptieren die Anordnungen von oben nach unten. Und werden die erklärten Geschäftsziele erreicht, winkt am Jahresende ein Bonus.

Was macht der Verlust von Autorität mit Erwachsenen?
Durch aktuelle sozialwissenschaftliche Experimente, die in der Tradition des berühmten Milgram-Experiments stehen, das die Bereitschaft von Menschen, andere zu foltern, prüfte, bekommen wir eine Ahnung davon, ob wir uns heute wieder mehr Autorität wünschen oder ob wir sie eher ablehnen. Was das Fehlen von Grenzen und Regeln mit Kindern macht, ist schon intensiv untersucht und diskutiert worden.

Quelle: http://www.3sat.de/page/?source=/wissenschaftsdoku/sendungen/195815/index.html

Schafft der Verlust von Autorität Freiräume für Entscheidungsprozesse auf Augenhöhe?Führt er zu Halt- und Orientierungslosigkeit? Wollen Menschen heute mehr Autorität? Ist eine Neudefinition von Autorität notwendig und möglich, ohne in alte patriarchale Strukturen zurückzufallen? Die Doku sucht nach Antworten.

scobel – Despoten auf dem Vormarsch
Erstausstrahlung
Gert Scobel und seine Gäste diskutieren über politische Eruptionen und antidemokratische Tendenzen in der Gesellschaft, die derzeit durch den Rechtspopulismus ausgelöst werden.

Zu Gast in der heutigen Sendung ist der
Politikwissenschaftler, Soziologe und Psychologe Rolf Frankenberger und die
Sinologin, Japanologin und Volkswirtin
Heike Holbig.

Viele gehen heute davon aus, dass in westlichen Demokratien die Zeit der Despoten vorbei sei. Dass diese Annahme falsch ist, zeigen die Wahlergebnisse der jüngsten Vergangenheit. Herrschertypen und Rechtspopulismus sind wieder gefragt.

Die Anything-Goes-Gesellschaften suchen Halt in klaren Worten und Taten. Aus diesem Grund gewinnen immer mehr Populisten knapp die Wahlen oder ziehen mit zweistelligen Prozentzahlen in die Parlamente. In ihren öffentlichen Auftritten verkörpern sie autoritäre Führungsstrukturen, mit einem Hang zum Tyrannentum. Despoten sehen sich als “wahre” Vertreter des Volkes, sie verabscheuen Kritik und Opposition und versuchen, ihre Machtbefugnisse auf Kosten der Demokratie zu erweitern.

So ist im Osten Europas mittlerweile eine rechte Front mit EU-Skeptikern entstanden. Von Polen über Ungarn und Tschechien breitet sich der Nationalismus zunehmend aus. Und auch in Österreich ist nach der letzten Wahl mit einem fundamentalen, politischen Rechtsruck zu rechnen. Auf der demokratischen Landkarte kommen Länder wie die Türkei und die USA hinzu, die immer noch oder seit einem Jahr von populistischen und unberechenbaren Regierungschefs regiert werden.

Wie kam es zu dieser Entwicklung, und was kann man gegen den Abbau demokratischer Grundrechte tun? Sind soziale Ungleichheit und Flüchtlingspolitik wesentliche Katalysatoren für die politischen Veränderungen? Welche Auswirkungen hat der Populismus auf die demokratische Kultur? Wie können Alternativen zu autoritären Führungsstrukturen aussehen? Diese und andere Fragen diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen in der Sendung “Despoten auf dem Vormarsch”.

Die Gäste der Sendung:

Rolf Frankenberger, Politikwissenschaftler, Soziologe und Psychologe
Seit 2003 ist er Akademischer Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Tübingen. Zudem ist er Sprecher des AK “Vergleichende Diktatur- und Extremismus-Forschung” in der Deutschen Vereinigung Politikwissenschaft. Seine Arbeitsschwerpunkte sind unter anderem Autokratie- und Transformationsforschung sowie vergleichende Analysen von politischen Systemen mit Schwerpunkt Russland und Osteuropa.

Heike Holbig, Sinologin, Japanologin und Volkswirtin
Seit Januar 2011 hat sie die Professur für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Area Studies China/Ostasien an der Goethe-Universität Frankfurt inne. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind unter anderem tiefgreifende politische und sozioökonomische Transformationsprozesse in China im Kontext der Globalisierung sowie theoriegeleitete Autoritarismusforschung.

Quelle: http://www.3sat.de/programm/?viewlong=viewlong&d=20171214&dayID=ClnDaN14&cx=131

The meaning of life in capitalism is well defined: money.

To be precise the previlege to charge amount x – and the previliges that can be bought with it (dervived previliges from money).

So money is essentially an previlige system.

When describing it with one word, i would use: heartless.

So if money is the meaning of life in capitalism – whoever came up with it – forced people to dedicate their lifes to heartlessness.

It is breeding heartless fascist egoistic behaviour and punishes empathy.

Which is a catastrophe for mankind as a whole.

And a shame for its intelectual economists – that very often in history were just blatantly wrong.

What gets forgotten is the grand perspective – the overview – the overarching goal – survival of a life form (mankind) on a planet in the Universe.

Without major catastrophes dramas and suffering if possible.

“Why is there no democracy-oxygen in Brussels?”

Mr Varoufakis says 2008 is similar to 1929.

When a financial crisis hits (there are probably banks who prepared for this and some who did not) the US states move closer together while the EU states fall apart?

But who wanted to have a united states of Europe in the first place?

It seems like all of Europe is afraid of an united (East and West) Germany.

And even East Germans now say: “please put up the wall again – but this time – you get the Russians”.

The European Union was without borders – was only good for the big multinational export companies and maybe the bankers and speculators.

The rest suffered from this kind of “freedom”.

Ask Germans how often they drive to Polen for shopping… never.

Never forget psychology in context of economy or politics.