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Mein Hauptkritikpunkt am Kapitalismus ist – dass es meistens (nicht immer aber meistens) um aggressives Ausbeuten (exploitation) geht – um Produktivität ohne Rücksicht auf Verluste.

Aggressive Ausbeutung bekommt Kindern nicht gut, Familien nicht gut, einem Wald nicht gut, einem Tier nicht gut, einer Frau nicht gut, einer Wasserquelle nicht gut, einem Habitat nicht gut.

Der Mensch baut Maschinen um seine Lebensqualität zu erhöhen (Waschmaschine, Transportmaschine…) mit derart fatalen Nebenwirkungen wie Klimawandel hin zu Trockenheit und Dürre.

Der Mensch sitzt in einem Teich der langsam aus zu trocknen droht.

Zwei entscheidende Errungenschaften haben das ermöglicht:

  1. Technik
  2. Kapitalismus

…wobei Kapitalismus auch als “Technik” angesehen werden kann.

Dass es anders geht beweist die Tatsache dass das erste Elektroauto 100 Jahre alt ist – von einer Marke die 100 Jahre später kein einziges Elektroauto am Markt hat (Porsche).

Dass es anders geht beweisen die 2m fruchtbaren Terra Preta Erdschichten des Amazonas – die als positiver Nebeneffekt menschlicher Siedlung angesehen wird.

Es geht anders – sabotieren wir uns nicht länger selbst.

… okay 2020 soll der erste Elektro-Porsche auf den Markt kommen, gleich danach wünsche ich mir die autonom fliegenden Wasserstoff-Kapseln mit Vogel-Ausweich-Radar.

“Geld kommt aus dem Nichts und ist Nichts”

“Geld allein schafft noch kein Wachstum – steigende Löhne produziert Wachstum” (technisch, weil Betrieb möchte effizienter werden / Mitarbeiter sparen / mehr Arbeitslosigkeit?, mehr Lohn = mehr Kaufkraft = mehr Binnen-Nachfrage)

Not macht erfinderisch: Es konnte sich nicht jeder ein Buch leisten bevor der Buchdruck erfunden wurde.

Finanzkrise: Verstaatlichen und Abwickeln

“die private Zentralbank FED ist ein Monster welches man in Ketten legen muss” (“the FED is a monster that needs to be chained”)

  1. verfassungswidrig (“unconstitutional”)
  2. zuviel Macht über die Amerikanische Wirtschaft in den Händen einer Hand voll privater Bankies – die ihre privaten Interessen verfolgen und nicht die des Landes (“too much power over the American economy to this group of private bankers – who have their own private interest – rather than the interest of the country as a whole”)

(7th President of USA Andrew Jacksonn 1829 to 1837, Youtube Documentary)

“Bei der nächsten Finanzkrise/Bankenkrise muss klar sein: Commerzbank / Deutschebank verstaatlichen und abwickeln – das wäre normaler Kapitalismus gewesen – nicht wie beim letzten mal – als der Staat 16 Mrd. € in die Commerzbank gepumpt hat die zu diesem Zeitpunkt nur noch 6 Mrd. € wert war – man hat effektiv die Aktionäre gerettet”

“Die EZB hat 2 Billionen € an die Banken verliehen die in der Realwirtschaft nich an kommen – warum kriegt nicht einfach jede Familie 10.000€?”

Quasi ein EZB finanziertes Grundeinkommen – ja – warum nicht?

Von mir aus auch wie Herr Peukert sagt – nur 5000€ pro Jahr an Familien als BGE und 5000€ in Förderwürdige Projekte (Investition in Unabhängigkeit vom Geld und endlichen Ressourcen).

“Es wird zu wenig Investiert”

“Technologie wird eingesetzt – nicht wenn man sie hat – sondern wenn sie sich lohnt” (sonst hätten wir JETZT schon autonom fliegende Wasserstoff-Taxi-Leihwagen (die mit erneuerbarem Wasserstoff fliegen) und es müsste niemand mehr durch einstürzende Brücken privatisierter Autobahnbetreiber (Autostrade per l’Italia/Atlantia/88% Benetton-Familie) sterben oder durch Bombardierung Öl- und Erdgas-reicher Länder:

Autostrade per l’Italia/Atlantia/88% Benetton-Famili

“Man müsste zur Bankenlandschaft von 1945-1980 zurück kehren – ein Konstrukt wie die Deutsche Bank braucht kein Mensch”

“Die Deutsche Bank ist eine einzige Zockerbude – die dann auch noch pleite geht – Derivate und Optionen verbieten”

Die Lage ist perverser als von beiden vermutet: Frau Herrmann hat schon recht – wenn z.B. die Löhne für LKW Fahrer steigen – hat die Spedition mehr Interesse an autonom fahrenden LKWs – einfach aus Profit Maximierungs Gründen – was das dann gesellschaftlich bedeutet: Massenarbeitslosigkeit – weil Taxifahrer und Postbote könnte man auch noch weg-automatisieren und bei manchen Jobs wäre es wirklich nicht schade, wenn diese weg fallen (die Postboten der DHL rasen schneller und schneller, ihre Zustellgebiete werden größer und größer – die Unfallquote wird höher und höher)

Woher kommt dann die Arbeit?

Der Lohn?

Der ganze Geld-abhängige Lebensstiel von 99.9% der Weltbevölkerung – welcher von Ökonomen und Politik als “alternativlos” dargestellt wird – funktioniert nicht mehr.

D.h. man MUSS über radikale Veränderungen in der (Über)Lebensweise des modernen, westlichen Menschen nachdenken – ich denke Richtung Selbstversorger-Gemeinschaft (Wasser, Nahrung, Strom).

Wenn man dann noch internationalen Handel treiben will – von mir aus – aber die Grundlagen sollten auch ohne Geld für jeden Europäer gesichert sein.

Auf den Staat und auch auf die Privatwirtschaft kann sich niemand mehr verlassen.

So lange aber alles und jeder zu einem Geld-abhängigen Lebensstil gezwungen ist – wird der Staat Arbeitslose und Banken retten müssen, möchte er keine sozialen Unruhen und steigende Kriminalität riskieren (es findet jetzt schon mehr und mehr Motorrad-Gang-Bildung statt) – die EZB hat dann als einzig rechtmäßiger Geld-Produzent den Staat in der Hand.

Ja, Herr Prof Pfeilstricker würde Geld seinem Besitzer keine Rechte, Privilegien und Macht verleihen, wäre es funktionslos/wertlos und noch weniger als Nichts. X-D

Es sind mehrere Visionen der Zukunft denkbar: Wichtig wäre natürlich eine Enkel-taugliche Welt (Precht) herzustellen, in der die Lebensqualität ausreichend ist und das Überleben der Spezies gesichert.

  • Eine Welt in der wieder mehr manuelle Arbeit am Wohnort verrichtet wird – wo Menschen wieder vor Ort für sich selbst und ihre Angehörigen arbeiten (Selbstversorgung) – ohne tausende von Pendel-Kilometer pro Jahr in manipulierten Diesel-Fahrzeugen zurück zu legen.
    • Klingt primitiv – ist aber gesund und kann Zufriedenheit spenden, welche man in der zum (Groß)Teil extrem sinnlosen und stressigen modernen Arbeitswelt vermisst.
    • Ohne Umverteilung von Grund und Boden Europaweit wird es nicht gehen.
  • Eine Welt in der der Menschman TATSÄCHLICH MEHR über seine kostbare Lebenszeit verfügen kann und diese hoffentlich nutzt um den Planeten ein klein wenig besser zu hinterlassen, als er diesen vorgefunden hat.
    • Diese Vision ist nicht nur in StarTrek sondern auch c.a. 1970 aufgetaucht, als US-Ökonomen dachten, dass in 20-30 Jahren nur noch 2-3 Tage die Woche gearbeitet werden muss, bei gleichem Lebensstil/Lebensqualität, aufgrund der gestiegenen Effizienz/Produktivität. Ergebnis: das Gegenteil ist eingetreten.

“Hurra, wir dürfen zahlen (2010)”

“Herrmann stellt dar, inwiefern ihrer Auffassung nach die Mittelschicht in Deutschland hinsichtlich ihrer Rolle in der Gesellschaft einem politisch, durch Lobbyisten und Medien geförderten „Selbstbetrug“ unterliegt, bei dem sie sich selbst dünkelhaft als Teil der privilegierten und sozial abgeschotteten Elite im Bündnis mit der „Oberschicht“ betrachtet.

Sie sieht sich dabei zugleich als Zahlmeister für die propagandistisch als „Sozialschmarotzer“ diffamierte „Unterschicht“, in die aber ein immer größer werdender Teil der Mittelschicht abzurutschen droht.”

Ich stimme Frau Herrmann in dieser Feststellung völlig zu.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ulrike_Herrmann#Hurra,_wir_d%C3%BCrfen_zahlen_(2010)

Superbe Veranstaltung! Weiter so!

“The OECD, the ECB and the Commission claim that wages would have risen too much due to labor market Institutions. However, this clearly contradicts developments in Europe over the last decades.” (src)

The people in Europe are paying a hefty price for this economic EU-conglomerate. It has nothing to do with democracy only with Economics. The result is people are fleeing poor East-Europe (Bulgaria, Romania) and also East-Germany – leaving their families – become refugees seeking a better future and end up as prostitutes of different kinds in West-Germany – because there are not enough well paid jobs for everybody – not even in West-Germany – is this the Europe everybody wants? Then congratulations! “Good job” you just made survival on this planet worse.

There will be a lot of failed EU states. And this is a direct impact of wrong and sometimes deliberate politics be it on the national or international level (EU) – it is a direct result – when politicians are unable to think for themselves and rely on consultation from lobby “experts” of McKinsey and other banks and companies.

It creates the feeling that the politicians are UNABLE to solve the smallest of problems in an increasingly global world – hence – globalization = evil = loss of control.

The Euro currency was introduced because France did not accept a re-unified Germany – out of fear it could become (again) too powerful and try to conquer France. What is happening now is actually similar but without weapons. Troika(European Commission, European Central Bank, and International Monetary Fund )/Finance Minister Scheuble created a failed state (Greece) to put GeoEconomic reform-pressure on France and E.Macron is now following Troika-orders and everyone wishes want’s their national currency and sovereignty and responsibility back again.

Slovenia barely avoided the intervention by the troika in 2013, thanks to the loan of EUR 1.5 billion acquired at the PIMCO.[6]

(PIMCO is an American investment management firm headquartered in Newport Beach, California, with over 2,000 employees working in 12 offices across 11 countries, and $1.77 trillion in assets under management as of 31 March 2018.)

“OECD, EZB und Kommission behaupten, dass die Löhne aufgrund von Arbeitsmarktinstitutionen zu stark gestiegen wären. Dies widerspricht aber eindeutig den Entwicklungen in Europa während der letzten Jahrzehnte.”

Quelle: https://makronom.de/nairu-wenn-eine-falsche-theorie-zu-problematischen-empfehlungen-fuehrt-27422

Dabei weiss jedes Kind – wer nichts verdient – kann nicht’s ausgeben – wer nicht’s ausgeben kann – kann nicht’s kaufen – wer nichts kaufen kann wird kein Kunde eines Unternehmens – ohne Kunden gehen Unternehmen pleite – wenn Unternehmen pleite gehen gibt es noch mehr Arbeitslosigkeit und Unruhen.

D.h. wenn der durchschnittsliche Bürger von dem ganzen “Aufschwung” nichts spürt – sich in einer permanenten Wettbewerbsspirale nach unten dreht – dann passiert das was in Griechenland passiert – die Menschen können in diesem System nicht mehr existieren und wehren sich ZU RECHT – sind ZU RECHT unzufrieden und wählen EXTREM RECHTS und EXTREM LINKS – ob das gut für die Wirtschaft ist?

Ich weiß nicht.

Ist das so schwer zu verstehen?

Faz: Buying power / Real-Income (minus inflation and increase in prices in Germany) Reallohn / Nominallohn / Löhne / Kaufkraft sinkt trotz Aufschwung

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/realloehne-der-deutschen-die-loehne-sinken-trotz-aufschwung-11518759.html

Alles Absicht?

“Die natürliche/gleichgewichtige Arbeitslosigkeit (Milton Friedman) beträgt 15,725 %”

Quelle: https://www.wikiwand.com/de/Nominallohn

“Die natürliche Arbeitslosenquote (auch NRU, für englisch natural rate of unemployment, normale, strukturelle oder gleichgewichtige Arbeitslosenquote[1]) ist eine ökonomische Hypothese, die besagt, dass zu dem im gesamtwirtschaftlichen Gleichgewicht gegebenen Reallohn stets ein gewisses Unterbeschäftigungsniveau besteht, welches aus Informationsmängeln, Mobilitätshemmnissen, Anpassungskosten, demografischen Veränderungen, Zufälligkeiten und ähnlichen Marktunvollkommenheiten resultiert und sich auch kurzfristig nicht beseitigen lässt.”

Quelle: https://www.wikiwand.com/de/Nat%C3%BCrliche_Arbeitslosenquote

Friedman wird neben John Maynard Keynes als der einflussreichste Ökonom des zwanzigsten Jahrhunderts angesehen.[2]

Quelle: https://www.wikiwand.com/de/Milton_Friedman

Auf einen Blick

Brutto­monats­verdienst 2017 3 771 €
Arbeits­kosten 2017 34,40 €/h
Brutto­ver­dienste 2017 2,5 %
Real­löhne 2017 0,8 %
Tarif­ver­dienste 2017 2,5 %
Tarifbindung 2014 45 %
Arbeits­kosten 2017 2,2 %
Ver­dienst­ab­stand Män­ner / Frau­en 2017 21 %