Entrepreneur / Unternehmer

Mein Hauptkritikpunkt am Kapitalismus ist – dass es meistens (nicht immer aber meistens) um aggressives Ausbeuten (exploitation) geht – um Produktivität ohne Rücksicht auf Verluste.

Aggressive Ausbeutung bekommt Kindern nicht gut, Familien nicht gut, einem Wald nicht gut, einem Tier nicht gut, einer Frau nicht gut, einer Wasserquelle nicht gut, einem Habitat nicht gut.

Der Mensch baut Maschinen um seine Lebensqualität zu erhöhen (Waschmaschine, Transportmaschine…) mit derart fatalen Nebenwirkungen wie Klimawandel hin zu Trockenheit und Dürre.

Der Mensch sitzt in einem Teich der langsam aus zu trocknen droht.

Zwei entscheidende Errungenschaften haben das ermöglicht:

  1. Technik
  2. Kapitalismus

…wobei Kapitalismus auch als “Technik” angesehen werden kann.

Dass es anders geht beweist die Tatsache dass das erste Elektroauto 100 Jahre alt ist – von einer Marke die 100 Jahre später kein einziges Elektroauto am Markt hat (Porsche).

Dass es anders geht beweisen die 2m fruchtbaren Terra Preta Erdschichten des Amazonas – die als positiver Nebeneffekt menschlicher Siedlung angesehen wird.

Es geht anders – sabotieren wir uns nicht länger selbst.

… okay 2020 soll der erste Elektro-Porsche auf den Markt kommen, gleich danach wünsche ich mir die autonom fliegenden Wasserstoff-Kapseln mit Vogel-Ausweich-Radar.

“The OECD, the ECB and the Commission claim that wages would have risen too much due to labor market Institutions. However, this clearly contradicts developments in Europe over the last decades.” (src)

The people in Europe are paying a hefty price for this economic EU-conglomerate. It has nothing to do with democracy only with Economics. The result is people are fleeing poor East-Europe (Bulgaria, Romania) and also East-Germany – leaving their families – become refugees seeking a better future and end up as prostitutes of different kinds in West-Germany – because there are not enough well paid jobs for everybody – not even in West-Germany – is this the Europe everybody wants? Then congratulations! “Good job” you just made survival on this planet worse.

There will be a lot of failed EU states. And this is a direct impact of wrong and sometimes deliberate politics be it on the national or international level (EU) – it is a direct result – when politicians are unable to think for themselves and rely on consultation from lobby “experts” of McKinsey and other banks and companies.

It creates the feeling that the politicians are UNABLE to solve the smallest of problems in an increasingly global world – hence – globalization = evil = loss of control.

The Euro currency was introduced because France did not accept a re-unified Germany – out of fear it could become (again) too powerful and try to conquer France. What is happening now is actually similar but without weapons. Troika(European Commission, European Central Bank, and International Monetary Fund )/Finance Minister Scheuble created a failed state (Greece) to put GeoEconomic reform-pressure on France and E.Macron is now following Troika-orders and everyone wishes want’s their national currency and sovereignty and responsibility back again.

Slovenia barely avoided the intervention by the troika in 2013, thanks to the loan of EUR 1.5 billion acquired at the PIMCO.[6]

(PIMCO is an American investment management firm headquartered in Newport Beach, California, with over 2,000 employees working in 12 offices across 11 countries, and $1.77 trillion in assets under management as of 31 March 2018.)

“OECD, EZB und Kommission behaupten, dass die Löhne aufgrund von Arbeitsmarktinstitutionen zu stark gestiegen wären. Dies widerspricht aber eindeutig den Entwicklungen in Europa während der letzten Jahrzehnte.”

Quelle: https://makronom.de/nairu-wenn-eine-falsche-theorie-zu-problematischen-empfehlungen-fuehrt-27422

Dabei weiss jedes Kind – wer nichts verdient – kann nicht’s ausgeben – wer nicht’s ausgeben kann – kann nicht’s kaufen – wer nichts kaufen kann wird kein Kunde eines Unternehmens – ohne Kunden gehen Unternehmen pleite – wenn Unternehmen pleite gehen gibt es noch mehr Arbeitslosigkeit und Unruhen.

D.h. wenn der durchschnittsliche Bürger von dem ganzen “Aufschwung” nichts spürt – sich in einer permanenten Wettbewerbsspirale nach unten dreht – dann passiert das was in Griechenland passiert – die Menschen können in diesem System nicht mehr existieren und wehren sich ZU RECHT – sind ZU RECHT unzufrieden und wählen EXTREM RECHTS und EXTREM LINKS – ob das gut für die Wirtschaft ist?

Ich weiß nicht.

Ist das so schwer zu verstehen?

Faz: Buying power / Real-Income (minus inflation and increase in prices in Germany) Reallohn / Nominallohn / Löhne / Kaufkraft sinkt trotz Aufschwung

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/realloehne-der-deutschen-die-loehne-sinken-trotz-aufschwung-11518759.html

Alles Absicht?

“Die natürliche/gleichgewichtige Arbeitslosigkeit (Milton Friedman) beträgt 15,725 %”

Quelle: https://www.wikiwand.com/de/Nominallohn

“Die natürliche Arbeitslosenquote (auch NRU, für englisch natural rate of unemployment, normale, strukturelle oder gleichgewichtige Arbeitslosenquote[1]) ist eine ökonomische Hypothese, die besagt, dass zu dem im gesamtwirtschaftlichen Gleichgewicht gegebenen Reallohn stets ein gewisses Unterbeschäftigungsniveau besteht, welches aus Informationsmängeln, Mobilitätshemmnissen, Anpassungskosten, demografischen Veränderungen, Zufälligkeiten und ähnlichen Marktunvollkommenheiten resultiert und sich auch kurzfristig nicht beseitigen lässt.”

Quelle: https://www.wikiwand.com/de/Nat%C3%BCrliche_Arbeitslosenquote

Friedman wird neben John Maynard Keynes als der einflussreichste Ökonom des zwanzigsten Jahrhunderts angesehen.[2]

Quelle: https://www.wikiwand.com/de/Milton_Friedman

Auf einen Blick

Brutto­monats­verdienst 2017 3 771 €
Arbeits­kosten 2017 34,40 €/h
Brutto­ver­dienste 2017 2,5 %
Real­löhne 2017 0,8 %
Tarif­ver­dienste 2017 2,5 %
Tarifbindung 2014 45 %
Arbeits­kosten 2017 2,2 %
Ver­dienst­ab­stand Män­ner / Frau­en 2017 21 %

SHOCKING NEWS: Joe Kaeser is an android.

UPDATE: SIEMENS CEO Kaeser wants to make “investors” (the free market of ignorant self-destruction) happy and increase profit by reducing 20,000 office jobs.

Vision: 2020+: Not a single human being is working at SIEMENS – they all got replaced by robots.

“In a small round with (wallstreet speculators) / analysts, Kaeser stressed that efficiency in cross-sectional functions such as human resources, Finance or law should increase by more than 20 percent by 2021.”

The game goes like this: buy a rock solid (since century family run?) company – maximize profits by firering 50% of the workers and make those that stay work double – then sell the company with +300% to the next investor that does exactly the same. Screwed new world.

UPDATE auf Deutsch: Kaeser möchte massiv Kosten sparen und 20.000 zentrale Stellen abbauen

“In einer kleinen Runde mit Analysten betonte Kaeser dem Blatt zufolge, die Effizienz in den Querschnittsfunktionen wie Personal, Finanzen oder Recht solle bis 2021 um mehr als 20 Prozent steigen.”

Quelle: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/industrie/siemens-joe-kaeser-will-zentrale-umbauen-und-20-000-jobs-streichen-a-1224520.html

„Wir stellen erstmalig den Sinn in den Mittelpunkt unserer Strategie“ (src)

Klingt Gut. Woran war denn die Strategie vorher ausgerichtet?

‘Joe Kaeser will seinen Konzern gut auf die Zukunft vorbereiten. In der Aufteilung des Kerngeschäfts in drei Einheiten sieht er eine „klare Wachstums-Story“’ (src)

“Ein Konzern wie Siemens muss seine Zukunft aus einer Position der Stärke heraus selbst gestalten – bevor es andere tun.” (src)

Wenn der Aktienkurs – von selbst – nicht steigen will – muss man eben nachhelfen – denkt sich der ein oder “Dienstleister der Finanzindustrie” der mit Geld Geld verdient und sonst eigentlich nichts herstellt.

BuyOut of TXU: “Shares of TXU added +13.2% in afternoon trading on the New York Stock Exchange. TXU was the second-most active issue on the NYSE.” (src)

 

Gleichzeitig wird die Vokabel “Aktivist” durch den Dreck gezogen.

Wenn “Private Equity Investoren” wie KKR (BlackRock) Arbeitsplätze oder gar ein Unternehmen selbst gefährden (Horror Story WMF: Verraten und Verkauft, Ausgeschlachtet, wieder Verkauft mit +300%) sollte der Staat eingreifen und sagen: “So nicht – Kapitalismus kann man fair und unfair spielen und Unfaire Spieler sollen zuhause bleiben – egal wieviel Geld Sie von wem verwalten.”

“Ein Blick in die USA zeigt, wie es jemandem ergehen kann. Der Siemens-Erzrivale General Electric hatte sich in zu vielen Geschäften verzettelt und operative Schwächen mit Bilanzarithmetik überdeckt. Die Quittung: GE wird gestaltet, wie es Kaeser ausdrückt. So muss sich General Electric in der Krise ganz von seiner profitablen Medizintechnik trennen.

Bei Siemens haben Eigenständigkeit und Börsengang den Healthineers gutgetan. Die Einheit hat in den vergangenen Jahren eindeutig an Flexibilität und Fokus gewonnen. Doch liegt die deutliche Mehrheit bei Siemens. Die Kontrolle über den Wandel wird also behalten.

Aus einem Konzern sind zwei starke, miteinander verbundene Unternehmen geworden – auch Siemens Alstom und Siemens Gamesa haben das Potenzial dazu. Sie müssen sich aber erst noch beweisen. Bei der Windkrafttochter war der Start ja holprig verlaufen.

Investoren werden Verkäufe fordern

Und doch ist Kaesers Vorgehen eine Gratwanderung. Mit seiner proaktiven Strategie ist er aktionistischen Investoren einen Schritt voraus, die anderswo das Management vor sich hertreiben und zum Beispiel eine simple Zerschlagung oder die Abspaltung von Unternehmensteilen fordern.

Doch gleichzeitig schafft Kaeser ohne jeden Zweifel Sollbruchstellen. Für einen Nachfolger wird es organisatorisch ein Leichtes sein, bei der Windkraft oder der Bahntechnik durch den Verkauf nur weniger Anteile unter die Mehrheit zu rutschen.”

Quelle: https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-kaesers-neue-strategie-fuer-siemens-ist-eine-gratwanderung-/22870888.html

Nationalist Agendas: KKR: New Playbook required

“From a macro and asset allocation perspective, we think we may be on the cusp of a secular shift where a new playbook for investing may be required. Most importantly, we now see a significant ‘baton hand-off’ in many of the markets that we cover from monetary policy towards fiscal stimulus — perhaps the most important shift in the last decade. This change in policy leads us to favor investments with greater linkages to the real economy — versus purely financial assets — than in the past. We also continue to see nationalist agendas supplanting more global ones. Against this backdrop, we now favor more upfront yield in the portfolio, we advocate shortening duration, and we place a premium on low-cost liabilities. We also continue to view Asia as the world’s incremental growth engine.

The good news is that uncertainty almost always breeds opportunity for those who are not only prepared but also willing to adapt.

At the moment, we estimate roughly 40% of the United States’ total trade deficit is derived from three areas: transportation (Mexico), apparel (China), and technology (China).

In terms of specifics, we estimate that over 100% of the U.S. trade deficit with Mexico is in one category, transportation, while nearly two-thirds of the trade deficit with China is centered in the apparel and computer categories.

(src)