Organisations

Dr. Sebastian Leinert:

Grass-Wurzel-Systeme: “auf einer gesunden Wiese wachsen viele Pflanzen.”

Weltweit gibt es zwischen 5-6000 komplementäre Regional Gutschein Systeme.

In Deutschland funktionieren 55 – Schwerpunkt im Süden und Westen und Sachsen. (Stand Juni 2016)

Das älteste wurde 1905 gegründet – der Bethel-Euro (vorher Bethel-Mark)

Alle wichtigen Kräfte einbinden: Bürgermeister, Gemeinde, Wirtschaft, IHK, Politik, Gesellschaft, Kirchen

Was ist eine Regionales Gutscheinsystem?

Ein zwischen Verbrauchern – Anbietern und Vereinen – demokratisch – vereinbartes Medium – das innerhalb einer Region als Austausch- Investitions und/oder Schenkuns-mittel verwendet wird.

Die wichtigsten Zielsetzungen sind:

  • Crash von Euro und Dollar ist nicht auszuschließen
    • es stehen 25 Systeme stehen bereit – damit man in kurzer Zeit auf etwas zurück greifen kann und nicht erst mühsam aufbauen muss – weil im schlimmsten Fall denkt jeder “rette sich wer kann”
  • Stärkung der kleinen und mittleren Unternehmen vor Ort
    • können uns nicht auf die großen Ketten verlassen (Stunde Null)
    • kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) sind Job- und Innovations-Motoren
    • Einzelhandel (vor Ort) vs internationaler Welthandel/OnlineHandel (ohne Filialen nur mit Lager irgendwo mit Lagermittarbeiter die auch noch schlecht bezahlt werden), dann können wir uns irgendwann als Bonaden sehen die von irgendwoher versorgt werden
  • Erhaltung lokaler Arbeitsplätze
  • ethisch vertretbares Wirtschaften
  • ökologisch tragfähiges Wirtschaften
  • das halten der Kaufkraft in der Region
  • Vermeidung von Transporten und damit klimaschädlichen Gasen
  • Bezug zum Produzenten wieder herstellen
  • solidarisches Handeln

Merkmale:

  • lokale und regionale Bindung – Gemeinschaften die man sehen kann – mit denen man etwas bewegen kann
  • Es ist kein Zahlungsmittel – es ist eine Ergänzung – komplementär zum Euro
  • es werden vergleichsweise Geringe Umsätze getätigt
  • steht in Konkurrenz zu einer Reihe anderer Zahlungsmedien

Nicht wahrgenommene Funktionen:

Es werden nicht alle Geld-Funktionen wahr genommen, nur die alltäglichen:

  • weniger Wert-Aufbewahrungs-funktion
  • gar nicht wahrgenommen: Machtausübungs-funktion
  • Spekulation

Viele trauen sich nicht…

…etwas umzusetzen – zu realisieren – lieber nicht einen unbefriedigten Versuch machen – in dem man Leute verbrennt und die Umgebung – sondern abwarten bis die Verhältnisse günstiger werden.

Ich denke auch – nicht überall kann ein Regional-Geld funktionieren – ich denke dort wo noch kleine Betriebe und regionale Wirtschaftsstrukturen existieren wird es besser funktionieren – wo alles schon Monopolisiert ist – eher nicht.

Auch spielt das Vertrauen natürlich eine große Rolle – und das Vertrauen ist größer wenn es von Gemeinden / Bürgermeister / Stadtrat unterstützt und nicht bekämpft wird.

Ich meine auch – dass es besser funktionieren wird in wirtschaftlich angeschlagenen Regionen – nicht in den Regionen – wo der Euro im Überfluss vorhanden zu sein scheint und das Bewusstsein zur Schaffung von komplementär Währungen damit nicht vorhanden ist.

Der Crash ist nicht die Lösung – aber er ermöglicht Menschen (hoffentlich rechtzeitig) umzudenken / sich anzupassen.

Systeme in Entwicklung:

https://www.facebook.com/Heidelthaler/

Größte Probleme/Hürden – warum Systeme Erfolg haben oder scheitern:

Viele fangen idealistisch an – 70% geben auf – besser als sich wie der Aal im Salz tot zu laufen.

  • Es muss Herz und Feuer in der Sache sein – man muss die Menschen mitnehmen können – es sind ja nicht nur Geldabläufe sondern es sind zwischen-menschliche Beziehungen – zum Guten oder zum Schlechten
  • tatkräftige Hand
  • Umfeld reagiert feindlich oder sieht keine Notwendigkeit. (Regionen denen es noch “gut geht”)
  • vergessen alle wichtigen Kräfte ein zu binden: (klein) Unternehmer vor Ort, Bürgermeister und Kommunen/Gemeinden, Wirtschaft, IHK, Politik, Gesellschaft, Kirchen
  • klare wirtschaftliche Zielsetzung fehlt – Business-Plan?
    • Einstieg muss sehr gut durchdacht sein
    • Es muss von Anfang an ein Erfolg sein – es gibt keine Entschuldigung wenn etwas nicht funktioniert hat – hat man irgendwas falsch gemacht.
    • Organisation und Management sind ausschlaggebend – nicht der gute Wille
    • Minimum an Professionalisierung unabdingbar – nur mit Idealismus und Freizeit wird es nicht gehen.
  • Halten und Gewinnen von Kunden
    • aufwändig, schwierig, super Marketing/Werbung wichtig aber – ehrlich bleiben.
  • Schwierigkeiten im Team
    • Ohne Soziale Kompetenz ist keine Kooperation möglich
    • Unehrlichkeit / Intransparent / Mangel an sozialer Kompetenz (Kommunikation) der Zentrale/Führung
    • aus eigener Erfahrung: Es geht nicht – dass jemand eine kostenlose (!) Online-Plattform wie den Talent-Tausch-Ring kostenpflichtig – weiterverkauft. Mit monatlichen Gebühren sowohl in Talenten (5) also auch in Euro – und noch dazu – alle paar Tage die AGBs so ändert – dass Sie ihm – dem selbst ernannten Chef-Promoter in den Kram passen und seine Rente aufbessert. Das ist assozial und undemokratisch – er denkt in Profit und hat den eigentlich Sinn eines Regional-Gutschein-Systems nicht verstanden.
    • Hohe berufliche Belastung im Team
    • Kein Deutsches Unternehmen welches effektiv auf diesem Gebiet tätig wäre
      • EU-Fonds für regionale Entwicklung gehen fast komplett an holländische Unternehmer – die Gelder gehen an Deutschland vorbei
        • Selbstblockade, sind im vielen wie Gulliver durch unsere Gedanken und Vorstellungen, selbst-gebunden
        • Holländer sind in vielem schneller – vor 350 Jahren hat ein Holländer den ersten Investmendfond gegründet
        • es gibt scheinbar 4 große Systeme aus Holland mit 5 Millionen Nutzer auf 4 Kontinenten und 1800 Komunen – in Deutschland null beispiel: Quoin http://www.qoin.com/

“Globalgeld (Euro/USD) ist ein egozentrisches Geld, Regionalgeld ist Gemeinwohl Geld”

“Wir befinden uns in einem permanenten Wirtschaftskrieg”

Manfred Mensch Mayer (http://www.hallertauer-regional.de/)

Regionalgeld beschäftigt sich im Prinzip mit der Erfüllung von Grundbedürfnissen – Wohnen – Essen – Arbeit.

Stadt Marketing Systeme

Sind die Notwährungen in Not-Zeiten.

http://www.stadtmarketingpreis.de/index.html -> Bamberger

Buch von Dr. Sebastian Leinert:

https://www.bod.de/buchshop/regionale-komplementaerwaehrungen-in-deutschland-sebastian-leinert-9783842360686

Inhaltsverzeichnis: Regionale Komplementärwährungen in Deutschland – Stand und Entwicklungsmöglichkeiten – Kurzvorstellung.pdf

Käuflich erwerbbar nicht NUR bei Amazon: https://www.bod.de/buchshop/regionale-komplementaerwaehrungen-in-deutschland-sebastian-leinert-9783842360686

1931

Mussten viele Systeme aufgegeben werden – man hat 4.7 Jahre mit dem System gekämpft.

Es ist der Reichsbank und den Geschäftsbanken in tatkräftigem Zusammenwirken mit der NSDAP (Hitler’s Partei) gelungen – diese tollen Ansätze nicht nur zu schließen – sondern aus dem kollektiven Bewusstsein zu tilgen.

Weder die Sozial- noch die Finanz-Wissenschaften haben sich bemüht dieses versunkene Wissen wieder an die Oberfläche zu bringen.

Es gibt wenig Lehrstühle in der Schweiz, Österreich, GB und USA die sich mit diesen Fragen befassen.

Dokumente zur aktuellen Geldschöpfungspraxis von Banken:

Uebersetzung offener Brief Schemmann FASB IASB 17.7.2013.pdf

Michael Kumhof, IMF show how banks create money out of nothinghttps://www.youtube.com/watch?v=uCyQUkPizIY

Welche Partei adressiert dieses zentrale Problem?

… welches ausserhalb des Bewusstseins von 90% der Menschheit anonym – geheim vor sich hin regiert?

Leider so gut wie keine der bekannten Parteien.

Diese Partei evtl? http://humanwirtschaftspartei.de/
http://humanwirtschaftspartei.de/event/immerknapper/ – Immer knapper – immer teurer: Wird Wohnen zum Luxusgut ?

Links und Videos:

http://www.hallertauer-regional.de/

http://www.qoin.com/videos/how-local-currencies-give-value-for-money-simon-woolf-at-tedxbrixton/

http://acrosslets.org/en/links.html

https://regionetzwerk.blogspot.com/

http://humanwirtschaftspartei.de/studie-regionale-komplementaerwaehrungen-in-deutschland/

http://timebanks.org/

https://www.thelocal.ch/20170515/swiss-canton-launches-new-local-currency

http://monneta.org/

http://www.transition-town-frankfurt.de/

Beispiele: Regional Währungen und Stadtmarketing

Chiemgauer – http://www.regios.eu/

http://www.elbtaler.de

http://www.darmstadt.der-regio.de/cms/website.php?id=2/aktuelles/nachrichten.html

http://www.stadtmarketingpreis.de/index.html -> Bamberger

Bethel-Euro/Mark

Die Währung, bei der es sich streng genommen um Warengutscheine für einige wenige Geschäfte handelt, wird von der örtlichen Sparkasse Bielefeld ausgegeben. Für 100,- Euro erhält man dabei 105,- Bethel-Euro. Beim Einkauf gilt dagegen 1,- Euro gleich 1,- Bethel-Euro. Schätzungsweise zehn bis 15 Prozent des Geldverkehrs in den Betheler Geschäften wird mit Bethel-Geld bestritten.[2]

Die Geldscheine werden in den sieben Werten 50, 20, 10, 5, 2 und 1 Euro sowie 50 Cent ausgegeben, Münzen gibt es nicht. Die Scheine weisen drei verschiedene Größen und sieben Farbtöne auf. Sie sind mit markanten oder geschichtsträchtigen Gebäuden aus Bethel verziert, zum Beispiel Sarepta, Gilead, die Bethel-Pforte oder die Mamre-Patmos-Schule. Insgesamt sind etwa 100.000 Bethel-Euro-Scheine im Gesamtwert von knapp einer Million Euro im Umlauf.[1]

Die Einführung des Bethel-Geldes am 1. September 1908 sollte dazu führen, dass das Geld in der eigenen Einrichtung und nicht in fremden Geschäften ausgegeben wird. Während der Inflation 1923 musste das Bethelgeld stetig auf dünnem Papier nachgedruckt werden. Am 15. November 1923 wurde der nominal höchste Schein für Waren im Wert von 500 Milliarden Mark ausgegeben.[3] 1948 wurde das Bethel-Geld aus dem Verkehr gezogen und konnte im Verhältnis Zehn zu Eins in D-Mark eingetauscht werden. Ab dem 1. Januar 1955 wurde die Währung erneut ausgegeben. Zwei Monate nach der Euro-Umstellung wurde am 1. März 2002 auch die Bethel-Mark vom Bethel-Euro abgelöst.[2]

Weblinks

http://www.bethel.de/startseite.html

“Wenn die Voraussetzung richtig ist – dass uns nur ein fundamentaler Wandel der menschlichen Charakterstruktur – ein Zurückdrängen der Orientierung am Haben – zu Gunsten deren am Sein – vor einer Katastrophe retten kann – so stellt sich die Frage – sind tiefgreifende Charakterologische Veränderungen überhaupt möglich?

Und wie kann man diese herbei führen?

Ich bin davon überzeugt – dass sich der menschliche Charakter in der Tat ändern kann wenn die folgenden Voraussetzungen gegeben sind: Wir leide und sind uns dessen bewusst.
Wir haben die Ursache unseres Leidens erkannt.
Wir sehen eine Möglichkeit dieses Leiden zu überwinden.
Wir sehen ein – dass wir uns bestimmte Verhaltensweisen zu eigen machen – und unsere gegenwärtige Lebenspraxis ändern müssen – um unsere Leiden zu überwinden.” (Erich Fromm,

Sein oder Haben
Haben oder Sein: Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft Taschenbuch – 1. Juli 2005
von Rainer Funk (Herausgeber), Erich Fromm (Autor), Brigitte Stein (Übersetzer)
Erich Fromm, born on March 23, 1900, at Frankfurt am Main, the only child of Orthodox Jewish parents
Erich Fromm, born on March 23, 1900, at Frankfurt am Main, the only child of Orthodox Jewish parents

Buch-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch

Haben oder Sein – das ist hier die Frage. In diesem Werk E. Fromms legt der Autor in knapper Form seine auch schon frueher geaeusserten Gedanken zur Notwendigkeit der Veränderung unserer westlichen Gesellschaft dar. Fromm bestimmt mit “Haben” und “Sein” zwei grundsätzliche verschiedene menschliche Charaktere und Lebensformen. In (nahezu) jedem Menschen gibt es die Anlage zu beidem, unsere westliche Kultur aber fördert die Existenzweise des Habens und läßt die des Seins verkümmern. Damit aber – so der Autor – bewegt unsere Welt sich unweigerlich auf eine endgültige Katastrophe zu, die schon jetzt abzusehen ist. Verwiesen sei nur auf die immer weiter voranschreitende Umweltzerstoerung oder atomares Wettrüsten. Als einziger Ausweg aus dieser Krise bleibt für Fromm nur eine radikale Veränderung unserer Gesellschaft. Sie besteht in der von allen zu vollziehenden Hinwendung zur Existenzweise des Sein – ein Gesellschaftsentwurf, der sich aus marxistischen, buddhistischen und christlichen Quellen speist und von Fromm als “Humanitäre Religion” deklariert wird. Worin die Existenzweise des Seins genau besteht, dazu sei der Leser auf dieses sehr gut zu lesende und ohne grossen wissenschaftlichen Apparat auskommende Werk selbst verwiesen. Es bietet neben der Beschreibung der beiden Existenzweisen auch erste Schritte, die zur Verwirklichung dieser neuen, humanitären Gesellschaft gegangen werden müssen. So ist es keine Anleitung zum persönlichen Well-Being, Fromm verweist hier auf andere einschlägige Werke. Es ist vielmehr Anleitung zur Verändrung der Gesellschaft.Lesen Sie weiter… ›

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Format: Gebundene Ausgabe

Neue Lebenseinstellung lindert Konsumrausch

Zu Beginn meines Berufslebens verfiel ich in einen kurzfristigen Konsumrausch: mein Leben bestand vorwiegend aus neuen Hemden, Hosen und Möbeln. Da kam mir das Buch von Erich Fromm erneut in die Finger. Als Jugendlicher hatte ich es schon einmal gelesen und wähnte mich damals als moralischer Sieger (schließlich besaß ich ja nichts).
In meiner neuen Lebenssituation fühlte ich mich allerdings ertappt und begann, das Buch erneut zu lesen. Man kann es mit folgendem Satz zusammenfassen:
“Was ist der Mensch, wenn er das ist, was er hat, und dann alles verliert?”

Seither habe ich ein recht unverkrampftes Konsumverhalten, gehe dreimal im Jahr einkaufen und bin auf dem besten Wege, Medienforscher, Werbung und Trends zu ignorieren.
Darüber hinaus mache ich mir ein schönes Leben und versuche “spontan kreativ tätig” zu sein.

Ach ja, das ist nun 15 Jahre her. Wer weiß, vielleicht türmen sich bei mir schon wieder ein paar unbewusste materielle Wünsche, mit denen es aufzuräumen gilt: es wäre also an der Zeit, das Buch ein drittes Mal zu lesen.

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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf

Der Autor Erich Fromm erläutert im ersten Teil zunächst die Begriffe Haben und Sein. Er geht dabei sehr gründlich vor, zieht Dichtung, Sprachgebrauch, Philosophie und zahlreiche andere Wissenschaftsfelder hinzu. Darauf aufbauend betrachtet er diese Begriffe in der alltäglichen Erfahrung, wie Lernen, erinnern, Lesen, Wissen usw. Dem Leser werden die in seinem Wortschatz lange bekannten Wörter in allen Facetten nähergebracht. Es entsteht ein neues, feineres Begriffsbild im Kopf.
Der zweite Buchteil baut darauf auf und untersucht die grundlegenden Unterschiede im Wesen der beiden Begriffe. Haben ist in unserer gewinnorientierten Gesellschaft allgegenwärtig. Es nimmt eine Funktion war. Diese wird hier detailliert herausgearbeitet. Mit dem Sein ist es da schon schwieriger. Es ist ebenfalls überall vorhanden, springt aber nicht sofort ins Auge. Aber das Sein ist nicht nur passiv, es kann auch aktiv in Erscheinung treten. Hierüber schrieb bereits Spinoza, dessen Zitate dazu Erwähnung finden. Für den Unterschied zwischen Freude und Vergnügen beispielhaft der alte Satz: Alle Lebewesen sind nach dem Koitus traurig.
Im dritten Teil blickt der Autor in die Zukunft und zeigt mögliche Wege für den Wandel des Menschen in eine humanere neue Gesellschaft. Auch hier ist die Untersuchung von Religion und Industrie sachlich und sorgfältig.
Das Buch lässt sicher nur wenige Menschen unberührt. Es vermittelt Wissen und eine neue Betrachtungsweise der Welt. Sorgfältig aufgebaut, mit zahlreichen Zitaten versehen, versöhnt es den Leser mit einer friedlichen Welt und entflammt in seinem Inneren möglicherweise eine Revolution der Werte.

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Format: Taschenbuch

und ich habe schon recht viel gelesen, natürlich auch alle Bücher von Erich Fromm. Dieses Buch ist sein Bestes, jedenfalls nach meiner Meinung. Man muß weder Philosoph, noch Analytiker oder akademisch vorgebildet sein, um seine Thesen zu verstehen und sich zu eigen zu machen. Für mich war dieses Buch eine Offenbarung und ich wurde neugierig, mehr über die Menschheit und da- mit auch über mich selbst zu erfahren. Durch ihn bin ich zur Philosophie, zur Emanzipation und teil weise auch zu mir selbst gekommen. Erich Fromm ist und war einer der Besten für mich. P.S. Ich habe das Buch als gebundene Ausgabe und es ist auch schon mind. 25 Jahre her, seit ich es das erste Mal gelesen habe

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ERICH FROMM

[Lebenslauf] [Jüdisches Denken] [Bücher]


Anatomie der menschlichen Destruktivität
von Erich Fromm
Versandfertig in 24 Stunden
Erschienen 1996
Rowohlt TB-V., Rnb.
Taschenbuch
Preis: DM 16,90
EUR 8,64

Arbeiter und Angestellte am Vorabend des Dritten Reiches
Eine sozialpsychologische Untersuchung von Erich Fromm

Versandfertig in 2 bis 3 Werktagen
Erschienen 1983
DTV, Mchn.
Taschenbuch
Preis: DM 12,80
EUR 6,54

Authentisch leben
von Erich Fromm

Versandfertig in 24 Stunden
Erschienen 2000
Herder, Freibg.
Taschenbuch
Preis: DM 16,80
EUR 8,59

Über den Ungehorsam und andere Essays
von Erich Fromm

Versandfertig in 24 Stunden
DTV, Mchn.
Taschenbuch
Preis: DM 14,90
EUR 7,62


Über die Liebe zum Leben
von Erich Fromm

Versandfertig in 2 bis 3 Werktagen
Erschienen 1983
Deutsche V.-A., Stgt.
Taschenbuch
Preis: DM 19,80
EUR 10,12

Das Christusdogma und andere Essays
von Erich Fromm

Versandfertig in 2 bis 3 Werktagen
DTV, Mchn.
Taschenbuch
Preis: DM 12,80
EUR 6,54

Die Entdeckung des gesellschaftlichen Unbewußten
von Erich Fromm

Versandfertig in 2 bis 3 Werktagen
Erschienen 1990
Beltz Quadriga, Weinh.
Taschenbuch
Preis: DM 26,00
EUR 13,29


Es geht um den Menschen
Tatsachen und Fiktionen in der Politik – von Erich Fromm

Versandfertig in 2 bis 3 Werktagen
Erschienen 1992
DTV, Mchn.
Taschenbuch
Preis: DM 16,80
EUR 8,59


Ethik und Politik
Antworten auf aktuelle politische Fragen – von Erich Fromm

Versandfertig in 2 bis 3 Werktagen
Erschienen 1996
Heyne, Mchn.
Taschenbuch
Preis: DM 12,90
EUR 6,60


Die Furcht vor der Freiheit
von Erich Fromm

Versandfertig in 24 Stunden
Erschienen 1997
DTV, Mchn.
Taschenbuch
Preis: DM 15,50
EUR 7,93

Gesamtausgabe Band 11 und 12
von Erich Fromm

Versandfertig in 2 bis 3 Werktagen
Erschienen 1999
Deutsche V.-A., Stgt.
Gebundene Ausgabe
Preis: DM 148,00
EUR 75,67

Gesamtausgabe
von Erich Fromm

Versandfertig in 2 bis 3 Werktagen
Erschienen 1999
Deutsche V.-A., Stgt.
Gebundene Ausgabe
Preis: DM 598,00
EUR 305,75

Gesamtausgabe
von Erich Fromm

Versandfertig in 24 Stunden
Erschienen 1999
DTV, Mchn.
Taschenbuch
Preis: DM 248,00
EUR 126,80

Gesellschaft und Seele
von Erich Fromm

Versandfertig in 2 bis 3 Werktagen
Erschienen 1992
Beltz Quadriga, Weinh.
Taschenbuch
Preis: DM 26,00
EUR 13,29


Haben oder Sein
Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft – von Erich Fromm

Versandfertig in 24 Stunden
Erschienen 1998
DTV, Mchn.
Taschenbuch
Preis: DM 15,50
EUR 7,93

Humanismus als reale Utopie
Der Glaube an den Menschen – von Erich Fromm

Versandfertig in 24 Stunden
Erschienen 1996
Heyne, Mchn.
Taschenbuch
Preis: DM 12,90
EUR 6,60


Ihr werdet sein wie G’tt
von Erich Fromm

Versandfertig in 2 bis 3 Werktagen
Erschienen 1982
Deutsche V.-A., Stgt.
Gebundene Ausgabe
Preis: DM 28,00
EUR 14,32


Das jüdische Gesetz
Zur Soziologie des Diaspora- Judentums – von Erich Fromm

Versandfertig in 24 Stunden
Erschienen 1996
Heyne, Mchn.
Taschenbuch
Preis: DM 12,90
EUR 6,60

Die Kunst des Liebens
Jubiläumsbox – von Erich Fromm

Versandfertig in 2 bis 3 Werktagen
Erschienen 2000
Gebundene Ausgabe
Preis: DM 150,00
EUR 76,69


Die Kunst des Liebens
von Erich Fromm

Versandfertig in 24 Stunden
Erschienen 2000
Manesse-Vlg., Stuttgart
Gebundene Ausgabe
Preis: DM 15,00
EUR 7,67

Die Kunst des Liebens
Großdruck
– von Erich Fromm

Versandfertig in 24 Stunden
Erschienen 1998
DTV, Mchn.
Taschenbuch
Preis: DM 12,90
EUR 6,60

Leben zwischen Haben und Sein
von Erich Fromm

Versandfertig in 2 bis 3 Werktagen
Erschienen 1993
Herder, Freibg.
Taschenbuch
Preis: DM 16,80
EUR 8,59

Liebe, Sexualität und Matriarchat
Beiträge zur Geschlechterfrage – von Erich Fromm

Versandfertig in 2 bis 3 Werktagen
Erschienen 1994
DTV, Mchn.
Taschenbuch
Preis: DM 19,90
EUR 10,17

Märchen, Mythen, Träume
von Erich Fromm

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Erschienen 1997
Rowohlt TB-V., Rnb.
Taschenbuch
Preis: DM 12,90
EUR 6,60

Die Pathologie der Normalität
Zur Wissenschaft vom Menschen (Bd. 6) von Erich Fromm

Versandfertig in 2 bis 3 Werktagen
Erschienen 1991
Beltz Quadriga, Weinh.
Taschenbuch
Preis: DM 26,00
EUR 13,29

Schriften über Sigmund Freud
von Erich Fromm, Rainer Funk

Versandfertig in 2 bis 3 Werktagen
Erschienen 1989
Deutsche V.-A., Stgt.
Taschenbuch
Preis: DM 26,00
EUR 13,29


Die Seele des Menschen
Ihre Fähigkeit zum Guten und zum Bösen
von Erich Fromm

Versandfertig in 24 Stunden
DTV, Mchn.
Taschenbuch
Preis: DM 14,50
EUR 7,41

Zen-Buddhismus und Psychoanalyse
Suhrkamp Taschenbücher, Nr.37, von Erich Fromm, u. a.

Versandfertig in 24 Stunden
Erschienen 1971
Suhrkamp, Ffm.
Taschenbuch
Preis: DM 16,80
EUR 8,59

Vom Haben zum Sein
Wege und Irrwege der Selbsterfahrung. von Erich Fromm

Versandfertig in 24 Stunden
Erschienen 1994
Heyne, Mchn.
Taschenbuch
Preis: DM 12,90
EUR 6,60

Von der Kunst des Zuhörens
Therapeutische Aspekte der Psychoanalyse – von Erich Fromm

Versandfertig in 24 Stunden
Erschienen 1994
Heyne, Mchn.
Taschenbuch
Preis: DM 14,90
EUR 7,62

Was anzieht, ist immer das Lebendige
Sentenzen und Einsichten – von Erich Fromm

Versandfertig in 2 bis 3 Werktagen
Erschienen 2000
Manesse-Vlg., Stuttgart
Gebundene Ausgabe
Preis: DM 19,80
EUR 10,12


Wege zur Befreiung
Über die Kunst des Lebens – von Erich Fromm

Versandfertig in 2 bis 3 Werktagen
Erschienen 1993
Manesse-Vlg., Stuttgart
Gebundene Ausgabe
Preis: DM 19,80
EUR 10,12

Worte wie Wege
von Erich Fromm

Versandfertig in 2 bis 3 Werktagen
Erschienen 1997
Herder, Freibg.
Gebundene Ausgabe
Preis: DM 14,80
EUR 7,57

Anatomie der menschlichen Destruktivität
von Erich Fromm

Versandfertig in 24 Stunden
Erschienen 2000
Deutsche V.-A., Stgt.
Gebundene Ausgabe
Preis: DM 48,00
EUR 24,54

Die Entdeckung des gesellschaftlichen Unbewußten
von Erich Fromm

Erschienen 1990
Beltz Quadriga, Weinh.
Taschenbuch
Preis: DM 26,00
EUR 13,29

(Sonderbestellung)

Es geht um den Menschen
von Erich Fromm

Erschienen 1984
Deutsche V.-A., Stgt.
Gebundene Ausgabe
Preis: DM 28,00
EUR 14,32

(Sonderbestellung)

Über den Ungehorsam und andere Essays
von Erich Fromm

Erschienen 1982
Deutsche V.-A., Stgt.
Gebundene Ausgabe
Preis: DM 24,00
EUR 12,27

(Sonderbestellung)

Das Menschenbild bei Marx
Mit den wichtigsten Frühschriften von Karl Marx – von Erich Fromm

Erschienen 1985
Deutsche V.-A., Stgt.
Gebundene Ausgabe
Preis: DM 19,80
EUR 10,12

(Sonderbestellung)

Quelle: http://www.hagalil.com/judentum/feiertage/pessach/fromm/fromm-buch.htm

Links:

https://www.nomos-elibrary.de/10.5771/9783845265674-24/ueber-oekonomisierung-zur-notwendigkeit-einer-neuen-freiheitsidee

http://www.fsi-philo.uni-wuerzburg.de/fileadmin/ext00107/_temp_/Vortrag_Fromm.pdf

Greenspan drew from his analysis “a radical position: the United States should return to the gold standard of the nineteenth century. By tying money and credit to a fixed supply of gold, the nation could prevent toxic surges in purchasing power.” … “‘The pre-World War I gold standard prevented speculative “flights from reality” — with their disastrous consequences,’ “Greenspan insisted.”

LA5H5981sc
President George W. Bush presents the Presidential Medal of Freedom to Federal Reserve Chairman Alan Greenspan, one of 14 recipients of the 2005 Presidential Medal of Freedom, awarded Wednesday, Nov. 9, 2005 in the East Room of the White House. White House photo by Shealah Craighead

src: https://mises.org/library/alan-greenspan-sellout

Alan Greenspan, Sellout

by David Gordon

Sebastian Mallaby is the Paul A. Volcker Senior Fellow for International Economic Relations at the Council on Foreign Relations. One can be sure, then, that his new comprehensive book, The Man Who Knew: The Life and Times of Alan Greenspan, reflects an Establishment point of view. As if this were not enough to tell us where the book is coming from, Mallaby informs us that he had Greenspan’s full cooperation in writing it. “This book is based on almost unlimited access to Alan Greenspan, his papers, and his colleagues and friends, all of whom were generous in their collaboration.

Though the book is hardly a panegyric to Greenspan, Mallaby views his subject with considerable favor. Nevertheless, the book contains ample material for a more severe verdict: Greenspan abandoned the free market convictions he effectively defended early in his career as an economist. To uphold economic truth was not the path to the power and influence Greenspan sought; and he readily adjusted his beliefs to fit with his ambitions.

Greenspan attached himself to Ayn Rand’s inner band of disciples; but his adherence to free-market economics did not stem from his alliance with Objectivism. Greenspan learned economic theory from Arthur Burns at Columbia University. For Greenspan, like his mentor Burns, statistics had primary importance: economic theory emerged from discerning patterns in the data and was strictly subordinate to its empirical sources. “Burns was the chief heir to Wesley Mitchell’s empiricist tradition, and his influence restrained any enthusiasm that Greenspan might have felt for the new trends that had begun to stir in economics. … Even the cleverest econometric calculation was limited because yesterday’s statistical relationships might break down tomorrow; by contrast, finer measures of what the economy is doing are more than just estimates — they are facts.”

From his studies of the data, Greenspan arrived at an important conclusion. Financial markets played a crucial role in the genesis of the business cycle: “Squarely confronting the notion that financial markets are merely a casino of meaningless side bets, he laid out an insight for which Nobel laureate James Tobin would later capture the credit. Stock prices drive corporate investments in fixed assets. … In turn, these investments drive many of the booms and busts in a capitalist economy.”

Greenspan applied his insight to Fed policy in a way that resembles the Austrian theory of the business cycle. During the 1920s, “the Fed’s key error was to underestimate its own contribution to the stock bubble. The rise in the market had set off a rise in investment and consumer spending, which in turn had boosted profits and stoked animal spirits, triggering a further rise in the stock market. The 1920s Fed had been the enabler of this feedback loop — in order for investment and consumer spending to take off, companies and consumers needed access to credit. Faced with a jump in the appetite to borrow, the Fed had [wrongly] decided ‘to meet the legitimate demands of business,’ as Greenspan put it.”

Greenspan drew from his analysis “a radical position: the United States should return to the gold standard of the nineteenth century. By tying money and credit to a fixed supply of gold, the nation could prevent toxic surges in purchasing power.” … “‘The pre-World War I gold standard prevented speculative “flights from reality” — with their disastrous consequences,’ “Greenspan insisted.”

Nor was this the only area where Greenspan adopted a radically free-market stance. Defying the mainstream, “Greenspan followed up with an attack on government efforts to rein in monopolies with antitrust laws. … He pointed out that it was not just corporate managers who would want to challenge monopolists; the financial system would demand that they do so. If a monopoly extracted fat rents from its customers, its share prices would soar; that would give entrepreneurs an incentive to create rivals to the monopoly, and it would give financiers an incentive to ply those rivals with abundant capital.” Mallaby views this “crude” view with evident distaste, noting that both Friedrich Hayek and Milton Friedman adopted a more “nuanced” position.

What then became of this free-market radical? Unfortunately, his desire for “power and pelf,” in Murray Rothbard’s phrase, led him to alter his views. A firm commitment to freedom would never gain him entry to the inner sanctum of government, and Greenspan soon learned to temper his views.

In his radical days, Greenspan had opposed government bailouts to failing firms: the discipline of failure was essential to the operation of the free market. In 1971, he defied his teacher Arthur Burns, who favored bailing out Lockheed. “Testifying before the Senate, Greenspan refused to back his mentor. ‘I am in fundamental disagreement with this type of loan guarantee,’ he began. Government-directed lending ‘must inevitably lead to subsidization of the least efficient firms,’ damaging productivity and therefore living standards. … What the economy really needed was for weak companies to go bust, so that capital and workers would move to better-run establishments.”

Once close to the levers of power, matters were different. He wished to become Paul Volcker’s successor as Fed chairman, and he knew that firm opposition to Fed policy would hurt his chances for the job. Going against his earlier analysis, he supported the “largest bank bailout in U.S. history,” the rescue in 1984 of the Continental Illinois National Bank. He admitted the dangers of the bailout, but it was, as Mallaby summarizes his position, “necessary and appalling.” Appalling, one suspects, because of its effects on the free market; but necessary to advance Greenspan’s career. By the time he became Fed Chairman, the transformation was complete. By 1989, his “libertarian rejection of bailouts was long gone; what he wanted above all was the space to fight inflation.”

Greenspan wanted to fight inflation; but the best way to do it was no longer acceptable. A gold standard, he had long ago recognized, would bring with it monetary stability; but to replace the Fed with a commodity standard not subject to control by the government would erode his power. Accordingly the gold standard had to go.

He cast aside the gold standard with a transparent sophism: “A necessary condition of returning to a gold standard is the financial environment which the gold standard itself is presumed to create. … But, if we restore financial stability, what purpose is then served by a return to a gold standard?” (quoting Greenspan). Why a gold standard cannot help create a stable financial environment, but instead presupposes it, Greenspan left unclear. Even less clear was how the Fed was supposed to preserve stability in the absence of the gold standard. Evidently we were to rely on his supreme powers of judgment in steering the economy.

Greenspan in his long career as Fed chairman gained the power and acclaim he coveted; but the crash of 2008, two years after the end of his tenure in office, led to a sharp decline in his reputation.

In their attitude toward compromise, Greenspan is the polar opposite to Murray Rothbard. Rothbard could have tailored his views to win the favor of Arthur Burns, who was a family friend, but he refused to do so. He never abandoned his principles, and he took the measure of Greenspan. Writing about him in 1987, Rothbard observed: “Greenspan’s real qualification is that he can be trusted never to rock the establishment’s boat. He has long positioned himself in the very middle of the economic spectrum. He is, like most other long-time Republican economists, a conservative Keynesian, which in these days is almost indistinguishable from the liberal Keynesians in the Democratic camp.”

In looking over Greenspan’s fall from free-market grace, the melancholy first lines of Browning’s The Lost Leader, addressed to Wordsworth, come to mind: “Just for a handful of silver he left us,/Just for a ribbon to stick in his coat. …”