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Und doch machen die 560 Euro einen Unterschied. Denn jede Minute übrig gebliebener Zeit kann sie nun nutzen, wie sie will: Arbeitet sie, geht das ohne Abzüge. Bleibt sie zu Hause, geht das ohne Existenzangst. „Früher dachte ich bei einem Zehn-Stunden-Job: Was soll ich damit? Ich hätte Quittungen aufheben müssen, das wäre mir von der Unterstützung abgezogen worden“, sagt sie. „Jetzt ist jeder verdiente Euro ein Euro mehr.“

Ob der Rest von Europa der ja auch schon Finnlands laut Pisa hervorragendes Schulsystem ignoriert – davon lernen wird?

https://amp.wiwo.de/politik/europa/sozialstaat-finnland-testet-bedingungsloses-grundeinkommen/19819408.html

Gesehen auf dem Newsletter von XING (super Arbeit!)

https://www.xing.com/signup/section/news?page_id=klartext&register_redirect_to=64fa7a1a61aba9d0.L25ld3Mva2xhcnRleHQvZGllLWZyYWdlLW5hY2gtdGVhbWdyb3NzZW4taXN0LW9sZHNjaG9vbC0yNDU1&sc_o=news_origin_more&signup_channel=content

Worum ging es Schütz bei seinem Coup, mit dem er sich um einige Millionen Euro brachte? Wollte der Mann, der mit 16 das Gymnasium abbrach, weil er sich langweilte und später in Bern als Streetworker im Drogenmilieu arbeitete, sich selbst – und sein Unternehmen – davor schützen, zu lange das Ruder zu führen?

Ja, sagt er bedächtig, das habe durchaus eine Rolle gespielt. Er kenne genug Familienunternehmen, deren Inhaber zu spät oder gar nicht angefangen hätten, sich Gedanken über die Nachfolge zu machen. „Und jetzt stehen sie mit über 80 immer noch in der Firma, weil die Kinder nicht wollen oder angeblich nichts taugen und kein Nachfolger gut genug ist.“ Er kennt auch mittelständische Firmen, die, weil sich kein Nachfolger findet, verkauft werden und dann noch ein zweites und drittes Mal in andere Hände übergehen. Weil jeder Investor den Kaufpreis wieder reinholen muss und noch eine ordentliche Rendite dazu, forcieren sie das Arbeitstempo, drücken die Löhne, schurigeln die Lieferanten und sparen am Kundenservice.

Quelle: https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2018/marketing/waschbaer-umweltversand-should-we-fuck-capitalism

„Es geht darum, einen eigenen Weg zu finden“