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Scheinbar scheint es ein großes Bedürfnis einzelner weniger krimineller zu geben Geld zu “waschen” d.h. seinen Ursprung zu verschleiern.

Diverse Steuer-CD-Skandale und auch die veröffentlichung der Panama-Papers beweisen das.

Es ist nich Tante-Emma – nein es sind findige Finanzberater und ihre wie auch immer Superreich gewordenen Klienten – welche möglichst keine Steuern bezahlen möchten. (Höneß)

Schöne neue (katastrophale) Finanz-Welt. Man sammelt Daten über die Armen (Hartz4) aber über die Superreichen – weiß man(n)/Staat NICHTS.

Leider konträr zu Assange’s Ausspruch: “Transparency for the powerful – privacy for the weak”

“Bitcoins dokumentieren in alle Ewigkeit, wann von welcher Adresse wieviele an welche Adresse gesendet wurden.

Das bedeutet: Sobald eine Adresse EIN einziges Mal mit Ihrem Namen in Verbindung gekommen ist, haben die Bitcoins darauf für immer die Privatheit verloren.

Bitcoins haben ein Gedächtnis, daher sind sie kein Bargeld. Es ist für den Laien (und wohl auch für den Fachmann) kaum möglich, Bitcoins WIRKLICH anonym zu benutzen.

Len Sassaman, der verstorbene und in der Blockchain verewigte Cypherpunk, war genau deswegen auch alles andere als begeistert von der Kryptowährung.

“Bitcoin ist weniger anonym als Bargeld. Verglichen mit Digicash, das ‘mehr’ anonym war […] Bitcoin fehlt die Nicht-Verlinkbarkeit als Eigenschaft. ‘Tor oder Mixmaster darüberwerfen’ ist keine sehr befriedigende Antwort, zumindest nicht für jemanden, der versteht, wie solche Systeme versagen […] Jeder Kontrahent auf state-level kann kann Bitcoin mit der Identität in der echten Welt verbinden – oder, zumindest, mit Computern in der echten Welt.”

Sie können natürlich versuchen, sie wieder zu privatisieren. Etwa indem Sie sie von einer Adresse zu einer anderen senden, aufteilen, in verschiedenen Paketen auf verschiedene Wallets verteilen. Das dürfte aber im Ernstfall nicht viel bringen, da solche Muster leicht zu identifizieren sind.

Es gibt Mixer, die Bitcoins waschen bzw. reprivatisieren. Sie vermischen Transaktionspakete, damit nach Abschluss des Waschgangs nicht mehr klar ist, wer was an wen überwiesen hat. Allerdings sind Mixer selbst auch als Muster erkennbar und funktionieren nur bei eher geringen Beträgen.”

“Es gibt eine seltsame Diskrepanz im Ansehen von analoger und digitaler Privatheit. Analog wäre es ausgeschlossen, dass jemand eine Kamera in seinem Schlafzimmer toleriert. Wenn die Geheimdienste einem aber auf jeden digitalen Fußtritt folgen, hat man ja nichts zu verbergen.

Bezahlt jemand ein Buch mit Bargeld möchte er – selbstverständlich – keinen Ausweis zeigen. Wenn aber jemand bei digitalen Transaktionen möchte, dass der Name außen vor ist, dann steht er im Verdacht, Geld zu waschen. Schon etwas schief, oder?

Bargeld ist eben, dass es nicht speichert, wer zu welcher Zeit was von wem gekauft hat.

Ihnen sollte natürlich klar sein, was passiert, wenn Sie diese bits mit ChangeTip auf Facebook sammeln🙂Selbst wenn Sie kleine Summen Bitcoin bekommen, ohne dass an diesen Ihr Name klebt – etwa bei Faucets oder indem Sie Altcoins minen – dann bedeutet das nicht, dass diese Bitcoins anonym sind. Sie melden sich ja per E-Mail bei etwa Börsen an, und die Seiten, die Sie besuchen, könnten Ihre IP-Adresse aufzeichnen.”

Quelle: https://bitcoinblog.de/2015/03/17/wir-privat-sind-bitcoin-eigentlich/

“Wie bekannt sein sollte, sind Bitoin-Transaktionen alles andere als anonym, sondern öffentlich in der Blockchain nachverfolgbar. Dies hat den Effekt, dass es schwierig bis unmöglich ist, mit Bitcoins eine dem Bargeld vergleichbare Privatheit zu erreichen und dass ein unbedarfter User recht schnell und ohne es zu merken seine finanzielle Privatsphäre verliert, weil man Adressen zu Wallets clustern kann. Ob dies nun ein fairer Kompromiss ist oder eine datenschutztechnische Katastrophe dürfte im Auge des Betrachters liegen.”

Quelle: https://bitcoinblog.de/2016/08/31/tumblebit-ein-neues-protokoll-zur-anonymisierung-von-bitcoins/

07.10, 18 Uhr: Einführung in das Vollgeldsystem, ab 20 Uhr dann “Monetärer Liederabend”, Merseburger Str. 14, 10823 Berlin

14.11., 10-12 Uhr: Vortrag zu “Geldreform, Vollgeld, Monetative”
von Lino Zeddies an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen

12.­13.11.: Monetative Jahrestagung in Frankfurt/Main zum Thema Bargeld/Digital Cash/Fintechs (mit u.a. Michael Kumhof von der Bank of England und Norbert Häring, Journalist beim Handelsblatt)

More events: http://www.monetative.de/veranstaltungen/

Hochrangige Vollgeld-Konferenz in Island

monetary-alternative-systems monetative-island-konferenz-2016

In Island hat gestern am Montag, 05.09.2016 eine hochrangige Konferenz zur Vollgeldreform und Geldschöpfung stattgefunden.
Eingeladen hatten das Büro des neuen isländischen Ministerpräsidenten Johannesson und die örtliche Sektion der KPMG-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. In Island beschäftigen sich also derzeit die höchsten staatlichen Stellen offiziell mit dem Reformvorschlag.
An der Tagung nahmen unter anderem teil:

  • Martin Wolf, der Chefkommentator der Zeitung Financial Times,
  • Mar Gudmundsson, der Präsident der isländischen Zentralbank,
  • Frosti Sigurjónsson, Parlaments-Abgeordneter und Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Handel,
  • Ásgeir Jónsson, Wirtschaftsprofessor von der University of Iceland.
  • Sigurvin Sigurjónsson, Mitarbeiter der KPMG und Autor des Berichts

http://www.monetative.de/s/KPMG-MoneyIssuance-2016.pdf

money-issuance-conference-island-2016

“This system is an unspeakable mess”

The FT’s chief economics commentator Martin Wolf brilliantly responded to all those claims. Martin Wolf first challenged the Governor by saying that since the financial system is the monetary system, it’s impossible to separate these two issues. In addition, he emphasized very eloquently that the current system was not stable at all.

Source: http://internationalmoneyreform.org/blog/2016/09/kpmg-iceland-report-sovereign-money/