In der Politik scheint immer alles auf eine Pest vs Cholera vs Krebs – Diskussion hinaus zu laufen – alles scheiß egal – hauptsache der (staatliche) Dollar/Euro/Rubel rollt (in die eigene privaten Tasche).

Direkte oder indirekte Ausbeutung/Verarschung der Massen – welche wir – quasi schon als “normal” akzeptiert haben scheinen.

Echte Diktatur vs Dikatur mit demokratischem Anstrich… Trump vs Hillary – Spahn vs Merz vs Karrenbauer – CDU vs AfD?

“Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen” X-D

Was die Ossis können – kann der Wessie auch – lügen.

30. Oktober 2018: Merz: “Habe nicht die Absicht in die Politik zurück zu kehren” (Heise/Telepolis)

“Chance auf Merkel-Nachfolge? Oettinger sieht Merz als Kanzlerkandidaten” (Quelle: N-TV/Springer/Bild)

… was jetzt?

 

“Düsseldorfer Staatsanwaltschaft bestätigte gestern „den Anfangsverdacht einer Untreue im Zusammenhang mit dem Engagement der WestLB bei dem britischen Unternehmen Boxclever“. Keine Stellung wollte der leitende Oberstaatsanwalt Bernhard Englisch zu Details der Untersuchung oder verdächtigen Personen nehmen.

Im Visier der Ermittler stehen laut Finanzkreisen die Vorstände, die vor drei Jahren das Geschäft mit der britischen FernsehLeasingfirma Boxclever abnickten.

Dies sind neben dem heutigen Vorstandschef

  • Johannes Ringel
  • seine beiden Vorgänger Jürgen Sengera
  • Friedel Neuber
  • Mit dabei waren außerdem die amtierenden
  • Vorstände Adolf Franke
  • Gerhard Roggemann
  • Weiter gehörten dem Gremium damals
  • Hans Henning Offen
  • Wolf Prautzsch
  • Rudolf Holdijk an.
  • Letzterer musste nach einem Steuerermittlungsverfahren gehen. Unklar ist, ob gegen die Investmentbankerin Robin Saunders ermittelt wird. Sie hatte den Boxclever-Deal eingefädelt.”

Strafverfahren: Sengera freigesprochen – alles legal?

Im Juni 2007 wurde gegen Sengera als ehemaliges Vorstandsmitglied der WestLB Anklage wegen des Verdachts der schweren Untreue erhoben. Im anschließenden Verfahren ging es um den Vorwurf der Untreue bei einer riskanten Kreditvergabe in Höhe von 1,3 Milliarden DM an den britischen Fernsehverleiher Boxclever im Jahr 1999.

Nachdem das Landgericht Düsseldorf Sengera 2008 wegen fehlenden Vorsatzes freigesprochen hatte, hob der Bundesgerichtshof (BGH) am 13. August 2009 den Freispruch auf[1] und verwies das Verfahren zurück an das Landgericht. Im Hinblick darauf, dass es um ein einmaliges Fehlverhalten ohne eigene Bereicherung ging und die Tat inzwischen lange Jahre zurücklag, stellte das Landgericht Düsseldorf das Verfahren am 18. Februar 2013 gegen Zahlung von 100.000 Euro an gemeinnützige Einrichtungen ein. Sengera, der der Einstellung ebenso wie die Staatsanwaltschaft zustimmte, ist damit nicht vorbestraft.[2] (src)

“die West LB hatte sich jahrelang vollkommen verspekuliert.”

Um genau zu sein 85 Milliarden staatlicher Gelder?

Wer ist für ein derart verantwortungsloses Verhalten ins Gefängnis gegangen?

Niemand?

“Für die Suche nach einem Käufer der WestLB wurden Berater gut bezahlt. Allein die Kanzlei von Friedrich Merz erhielt zwei Millionen Euro” (src: Welt)

“Von der Finanzkrise ab 2007 war weltweit eine Vielzahl von Kreditinstituten betroffen. In Deutschland gerieten insbesondere die Commerzbank AG, die Hypo Real Estate und die WestLB AG ab Oktober 2008 in eine Unternehmenskrise. (src)

In November 2009 85 billion/Milliarden in problem assets were transferred from WestLB to a winding-up agency called Erste Abwicklungsanstalt (EAA), colloquially also called ‘bad bank‘.

As per 30 June 2012 the brand WestLB was given up and the remaining company continued to operate under the name of Portigon Financial Services AG.

Besides, EAA and another organisation under the roof of Hessian and Thuringian Landesbank Helaba are dealing with the aftermath of the quasi bankruptcy and carrying on with core functions of the former WestLB.” (src)

Stockholders on May 10, 2009

“Eigentlich ist eine Landesbank dazu da, den größeren Wirtschaftsunternehmen im jeweiligen Bundesland Vorfinanzierungen zu günstigen Konditionen zu ermöglichen, damit diese im Wettbewerb mit globalen Spielern bestehen können.

Eine Art Schutzwall gegen die feindliche Übernahme ganzer Regionen durch Globalkonzerne.

Jedoch die Direktoren der Landesbanken bildeten sich ein, sie seien Kollegen von Goldman Sachs oder Lehman Brothers, und spekulierten munter mit den ihnen anvertrauten öffentlichen Geldern.

Die West Landesbank hatte das Spiel so toll getrieben, dass sie nur noch mit weiteren öffentlichen Geldern zunächst vor der Zahlungsunfähigkeit bewahrt und dann “abgewickelt” werden konnte.

Die Abwicklung öffentlichen Eigentums ist seit zwei Jahrzehnten einer der lukrativsten Geschäftszweige überhaupt. Investmentbanken, Unternehmensberatungsfirmen und Anwaltskanzleien “beraten” die sturmreif geschossenen öffentlichen Schätze und lassen sich dafür fürstlich belohnen. Ein Tagessatz von 5.000 Euro für die privaten Abwickler gilt als angemessen und bescheiden.”

‘Dieses “Betreiben der EU-Wettbewerbskommission” brachte der Anwaltssozietät Mayer Brown des Friedrich Merz ein erkleckliches Sümmchen von zwei Millionen Euro ein. Doch auch als “Verkaufsbeauftragter” konnte Merz die West LB nicht auf dem freien Markt verkaufen. Die West LB wurde “zerschlagen”.

Der Weg zur Zerschlagung mittelständischer Wirtschaft ist somit freigeräumt.

Im Laufe der Jahre hat Friedrich Merz Vorstandsposten in der freien Wirtschaft gesammelt wie andere Leute Briefmarken.

Nur eine kleine, gewiss nicht vollständige Auswahl:

  • Vorsitzender der Atlantik-Brücke
  • Vorsitzender Konzernbeirat bei dem
  • Versicherungskonglomerat AXA
  • Verwaltungsrat der Commerzbank
  • BASF
  • HSBC Trinkhaus und Burkhardt AG
  • Auch im Aufsichtsrat der Deutschen Börse war er zu finden.
  • Der sicher mit Abstand bedeutendste Posten, den Merz bekleidet, ist der des Aufsichtsratsvorsitzenden des deutschen Ablegers von BlackRock.

Der Schwarze Felsen verwaltet 5.53 Billionen Euro ihm anvertrauten Vermögens und macht daraus noch mehr Vermögen. Nicht durch das Aussaugen intakter Unternehmen, sondern durch die Wahrnehmung strategischer Anteile an bedeutenden Firmen, die zum großen Teil beim DAX gelistet sind.

Das Risiko wird möglichst klein gehalten, die Anteile reichen aber aus, um die Firmenpolitik beeinflussen zu können.

Die Atlantik-Brücke, deren Vorsitzender Friedrich Merz immer noch ist, wurde früher von Politikern und von patriarchalen Unternehmerpersönlichkeiten geprägt. Heute haben genau jene Macher hinter den Kulissen das Sagen, die mit der Privatisierung öffentlichen Vermögens oder mit eben jenen Geschäftsfeldern ihr Geld machen, die auch BlackRock abgrast. So gehört heute neben dem transatlantischen Credo auch der Marktradikalismus zum sakrosankten Fundament der Atlantik-Brücke.’

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