Mietpreisbremse 2: Wer hat wie abgestimmt?

Nachdem Mietpreisbremse 1 aus dem Jahr 2015, nicht gebremst hat, versucht man es erneut.

Gründe: Dafür

Linke: Dafür

SPD: Dagegen

CDU/CSU: Dagegen

FDP: Dagegen

AfD: Dagegen

https://www.abgeordnetenwatch.de/bundestag/abstimmungen/mietrechtsanpassungsgesetz

Der Gesetzentwurf mit dem Titel “Mietrechtsanpassungsgesetz” strebe laut Bundesregierung einen ausgewogenen Interessenausgleich zwischen Mietern und Vermietern an.

Anlass ist die anhaltend hohe Nachfrage nach Mietwohnungen in Ballungszentren, die laufend zu Mieterhöhungen führen.

Schon im April 2015 wurde das sogenannte Mietrechtsnovellierungsgesetz mit Regelugen über die zulässige Miethöhe bei Mietbeginn verabschiedet.

Im aktuellen Entwurf werden zwei Überthemen angesprochen: Die Zulässigkeit der Miethöhe bei Beginn der Miete und die Kosten der Modernisierung einer Mietwohnung.

Die Bundesregierung möchte durch den Gesetzentwurf eine Auskunftsverpflichtung des Vermieters bei Begründung des Mietverhältnisses gegenüber dem Mieter (bei Mietbeginn) einführen.

Bei möglicher zu hoher Miete soll der Mieter den Vermieter in Zukunft nur noch auf einfach Weise rügen müssen.

Der Mieter müsse also keine weiteren Ausführungen der Beanstandung vortragen.

Dazu wird bemängelt, dass der Umlagesatz, “mit dem der Vermieter die Kosten einer Modernisierung an die Mieter weitergeben kann”, seit dem Jahr 1978 unverändert wäre.

Aus diesem Grund soll für eine Dauer von fünf Jahren in dementsprechend gefährdeten Gebieten dieser Satz von 11 auf 8 Prozent herabgesenkt werden.

Die Wirksamkeit dieser Regelung solle bis zum Ablauf dieser Frist untersucht werden.

Der Änderungsantrag der Fraktion Die Linke sieht unter anderem gewisse sprachliche Änderungen zur besseren Definition des Gesetzentwurfes vor.

Es wird außerdem gefordert, die Mietpreisbremse aus dem Jahr 2015, die in den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Berlin, Hamburg, Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein im Jahr 2020 auslaufen würde, zu entfristen.

Auch die Fraktion der Grünen legte einen Änderungsantrag mit vergleichbarem Inhalt vor. Beide Anträge wurden nach namentlicher Abstimmung abgelehnt, der Gesetzentwurf der Bundesregierung wurde angenommen.

Johannes Fechner (SPD) merkt in der Debatte an, dass das neue Gesetz zur Mietrechtsanpassung effektiv gegen höhere Mieten durch Modernisierungen vorgehen würde. Er betont außerdem die bundesweite Geltung dieses Gesetzes.

Caren Lay (Die Linke) kritisiert, dass diese Gesetzesanpassung an den Grundfehlern der Mietpreisbremse nichts ändern würde. Sie merkt an, dass die Mietpreisbremse nur für Neuvermietungen gelte und für Bestandsmieter mit normalen alten Mietverträgen gar nichts täte. Die Linke fordere mit ihrem Änderungsantrag eine Mietpreisbremse ohne Ausnahmen, es solle keine Mieterhöhung über dem Inflationsausgleich mehr geben.

Weiterführende Links:

Bernhard Daldrup SPD: “Marktversagen”

Daniel Föster FDP – “Mietpreisbremse der SPD ist Wohlfühl Rhetorik”

… leider “vergisst” die FDP in diesem Falle Herr Föster – dass es ZWEI Faktoren sind, welche den Mietpreis nach oben motivieren:

  • Migration in (wirtschaftlich stärkere (Jobs)) Städte (auch aus Afrika)
  • Geldanlage diverser Fonds, Banken aber auch der Mafia welche nach 2008 einfach den Wert ihres Fiat-Geldes “retten” / Schwarzgeld “aufräumen” möchten.
    • (die Mafia kauft in London Wohnungen… vermutlich sogar in BAR, die Banken helfen gerne beim Geldwaschen, diese Wohnungen sind REINE Geld Anlageobjekte, es stehen in London 40.000 Häuser und Wohnungen LEER, das nenne ich MAFIA+MARKTVERSAGEN+POLITIKVERSAGEN=KATASTROPHE!)

Investment Punk: Warum ihr schuftet und ich Oma die Miete erhöhe

Data and Links:

Ein “Snapshot”: 2019-01 – was kostet Wohnen auf dieser Welt?

Apartments in Price/sq.m. Rent/mo. Yield/p.a
Andorra € 2,915 € 920 3.16%
Argentina $ 3,660 $ 896 2.45%
Aruba $ 1,455 $ 1,774 7.32%
Australia $ 10,711 $ 2,701 2.52%
Austria € 11,559 € 1,986 1.96%
Bahamas $ 3,632 $ 2,964 8.16%
Barbados $ 2,739 $ 2,501 5.48%
Belgium € 3,171 € 1,445 4.56%
Bermuda $ 7,056 $ 5,597 4.76%
BVI $ 6,469 $ 3,071 2.85%
Bulgaria € 1,663 € 851 5.12%
Cambodia $ 2,913 $ 1,553 5.33%
Canada $ 10,657 $ 4,211 3.95%
Cayman Is. $ 4,163 $ 3,018 7.25%
Chile $ 2,771 $ 1,181 4.26%
China $ 11,829 $ 2,479 2.10%
Colombia $ 2,189 $ 1,379 6.30%
Costa Rica $ 1,938 $ 1,450 7.48%
Croatia € 1,978 € 1,074 5.43%
Cyprus € 1,678 € 796 4.74%
Czech Rep. € 6,505 € 1,022 3.14%
Denmark € 4,279 € 2,071 4.84%
Ecuador $ 1,278 $ 1,027 8.04%
Egypt $ 831 $ 977 9.40%
El Salvador $ 1,193 $ 1,013 8.49%
Estonia € 3,190 € 1,560 4.90%
Finland € 6,609 € 2,718 4.11%
France € 12,796 € 3,564 2.79%
Gambia $ 667 $ 330 5.94%
Germany € 5,907 € 1,305 2.95%
Greece € 3,619 € 1,438 3.97%
Guadeloupe $ 2,925 $ 1,445 4.94%
Hong Kong $ 28,570 $ 7,267 2.35%
Hungary € 2,515 € 1,319 5.24%
India $ 10,932 $ 2,537 2.32%
Indonesia $ 2,823 $ 2,175 7.40%
Ireland € 0 € 1,923 7.09%
Israel $ 17,149 $ 4,591 2.68%
Italy € 6,589 € 2,584 3.92%
Jamaica $ 1,404 $ 1,369 9.75%
Japan $ 16,322 $ 4,346 2.66%
Jordan $ 1,455 $ 1,605 8.82%
Kenya $ 1,687 $ 1,123 6.66%
Latvia € 2,789 € 1,132 4.06%
Lebanon $ 3,693 $ 2,082 4.51%
Lithuania € 2,163 € 1,166 5.39%
Luxembourg € 4,605 € 1,955 4.40%
Macedonia € 1,134 € 565 4.98%
Madagascar $ 520 $ 320 7.38%
Malaysia $ 3,441 $ 1,281 3.72%
Malta € 4,576 € 1,540 3.37%
Martinique $ 2,979 $ 1,524 5.12%
Moldova € 965 € 965 10.00%
Montenegro € 1,400 € 1,055 7.53%
Morocco $ 1,549 $ 854 5.52%
Netherlands € 6,902 € 2,569 3.72%
New Zealand $ 3,438 $ 1,885 5.48%
Nicaragua $ 893 $ 1,146 7.70%
Norway € 8,281 € 2,556 3.09%
Panama $ 3,606 $ 2,075 5.75%
Peru $ 2,692 $ 1,055 4.90%
Philippines $ 3,952 $ 2,422 6.13%
Poland € 2,793 € 1,535 5.50%
Portugal € 3,830 € 1,578 5.45%
Puerto Rico $ 1,007 $ 717 7.12%
Romania € 1,591 € 966 6.07%
Russia € 11,866 € 3,820 3.22%
Serbia € 2,239 € 994 4.44%
Singapore $ 13,748 $ 3,498 2.54%
Slovak Rep. € 3,098 € 1,384 4.47%
Slovenia € 2,922 € 1,499 5.13%
South Africa $ 4,214 $ 1,636 3.88%
Spain € 4,978 € 1,991 4.00%
St Kitts and Nevis $ 3,496 $ 1,712 4.90%
St Lucia $ 1,860 $ 1,108 3.57%
St Martin $ 3,267 $ 4,000 4.90%
Switzerland € 11,476 € 3,827 3.33%
Taiwan $ 10,373 $ 2,142 2.06%
Tanzania $ 700 $ 500 8.57%
Thailand $ 3,952 $ 2,029 5.13%
Trinidad & T. $ 2,334 $ 1,607 6.88%
Turkey € 4,581 € 887 1.93%
Ukraine € 2,807 € 2,550 9.09%
UAE $ 5,918 $ 3,070 5.19%
UK € 23,932 € 6,606 2.71%
USA $ 17,191 $ 4,942 2.91%
Uruguay $ 2,598 $ 1,865 7.18%

Quarterly Change in house prices in Germany

Q1 Q2 Q3 Q4
2018 0.77
2017 1.11 +4.86% (in 3 Monaten)
2.28 0.76
2016 2.24 3.72 0.54 1.92
2015 1.38 0.73 1.43 2.56
2014 0.76 1.27 1.50 0.74
2013 0.79 1.21 0.85 -0.42
2012 0.81 1.34 0.35 0.88
2011 0.64 0.36 1.09 0.19
2010 -0.94 1.13 0.75 0.56
2009 -0.18 -1.03 0.00 0.47
2008 2.10 0.74 -0.55 0.65
2007 -0.57 -0.10 0.67 0.20
2006 -0.76 1.35 0.96 -1.05
2005 3.65 -1.43 1.17 -0.68
2004 -0.10 0.60 -0.10 0.69
% change over a quarter (QoQ)

Quelle: https://globalpropertyguide.com

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http://search.globalpropertyguide.com/property/germany

USA: https://www.globalpropertyguide.com/home-price-trends/United-States

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